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») Das halbverglaste Bleioryd, gewöhnlichBleigälte, I^itKlüß^ruru genannt, S. 71.
d) Das rothe Bleiorno, auch Mennig, Minium,Bleihnperorndul*), ?luml,un> c>x)'<l.iluin i udrum, Mi-nium, geheißen, S. 83.
c) Das kohlensaure Bleioryd, meist Blei weiß,klumdum caldunicum, Oeruzz» üld», genannt, S. 47; dann
ä) das essigsaure Bleioryd oder der Bleizucker,?Iumbum »oeticurn, 8»ecNÄiuin «aturni, S. 99; — da daskäufliche Bleiacetat nicht die erforderliche Reinheit besitzt, ins-besondere hänsig mit gereinigtem Holzessig bereitet, aber dochnicht ganz frei vom brenzlichen Oele ist, so schreibt die öster«reichische Pharmacopöe vor, sich
^CLM3 ^)1n!n1)l ^urng,?Iumdum ä^etieuni ^>ulum «. ei^zigllisntum, reines essig-saures Bleioryd nachstehender Weise zu bereiten:
Blei glätte eine beliebige Menge, werdein derhinreichenden Quantität verdünnter Essigsäure aufgelost,so aber, daß letztere vorwaltet, wornach man die Flüssigkeit fil-trirt, durch Abdampfen bis zur Honigdicke concentrirl, damitsich nach dem Erkalten Krystalle bilden, die getrocknet und dannaufbewahrt werden.
Hierbei ist zu bemerken: Die zur Darstellung des reinenessigsauren Bleio^ydes bestimmte Glätte muß frei von Eisen undKupfer (I. Abtheilung des CommentarS S. 72) und anderenBeimengungen, dann fein gepulvert seyn; die Auflösung bewirktman, indem man das Bleioryd in einem steingutenen glasur-ten Gefäße mit der vierfachen Menge destillirten Essig übergießt,erwärmt, dann unter häufigem Umrühren mit einer hölzernenSpatel noch so lange portionenweise von derselben verdünntenEssigsäure zugießt, bis die Auflösung desselben beinahe erfolgtist, nämlich nur eine geringe Quantität eines braunen Pulverssich im Rückstande befindet, wornach man die Solution durchweißes Papier filcrirt, in demselben gereinigten Gefäße bis zurBildung eines Salzhautchens bei mäßiger Wärme abdampft, nun
') Man sehe 1. Heft des Neuesten, S. 128.