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gen, sodann die Flüssigkeit von letzterem durch ein Filtrum vonweißem Papier trennt, jenes wiederholt mit kochendem destillirtenWasser, alö solches noch einen bedeutenden metallischen Geschmackannimmt, auslaugt, sammtliche Fluida in einer geräumigen Por-zellanfchale so weit abdampft, bis ein Tropfen auf einen kaltenKörper gebracht, frnstallinisch erstarrt, dann das Gefäß an einenkühlen Ort gebracht, der Ruhe überlaßt; die zwischen den ge-bildeten Krpstallen befindliche Mutterlauge wird möglichst abge-seiht, durch Abdampfen concentrirt und wie früher der Bildungvon Krystallen überlasse», bis zuletzt Alles fest gewordcu ; sammt.-lich erhaltenes Salz, das meist etwas gelblich gcfärbc ist, wirdzur Reinigung in heißem destillirten Wasser aufgelöst, mit etwasfeinzeiriebeuemQuecksilberornd gekocht, dann die ganz wasserhelleFlüssigkeit siltrirt, — wenn sie das rothe Lackmuspapier bläut,mit der genügsamen Menge medicinischer Blausaure neutrali-sirt — und neuerlich zum Krpstallisiren befördert; die auf einFilcrum gesammelten Krystalle werden an einem mäßig warmenOrte getrocknet, und vor Einfluß d>"°> diätes geschützt, in gutverschlossenen Glasgefäßen aufbewahrt.
Die diese Bereitungsait vorschreibenden Pharmacopöen wei-chen jedoch im Verhaltniß der zu nehmenden Ingredienzien ab, sokommt nach einigen 2 Theile Pariserblau gegen 1 Theil O.ueck-silberoind, nach anderen 10 Theile des letzteren gegen 7 Theiledeo erster«; jedoch erweiset sich obangegebene Quantität der Zu-thaten am entsprechendsten.
2) Die Ha mbur ger, badische u. m. a. Pharma-copöen geben nachstehende Vorschrift znr Darstellung des inRede stehenden Präparates:
Aus 15 Drachmen ci seublau sau re m Kali werde mit-telst einer Mischuug von 13 Drachmen Bch wefelsäureh y-dra t und 12 Unzen destillirtem Wasser aus einer Retorte, anwelche eine 4 Unzen destilliites Wasser enthaltende Vorlage an-gelegt worden, nach den Regeln der Kunst (wie unter dem be-zeichneten Artikel genau beschrieben) durch ciue bis zur Trocken-heit des Retorteuiuhaltes fortgesetzte Destillation wasserhal-tig e B l a n sä u r e dargestellt, die man bis auf etwa 2 — 4 Drach-men, welche man zurückbehält, in einen Kolben überleert, danuzu selber zu feinstem Pulver zerriebenes reines