— 282 —
1 Atom Brom
43,59)
fx^l
NW
oder . ""'"" ^ in 100 Theilen.2 » Chlor 56,41)
Das Quecksilberbromid bildet silberweiße, glänzende, dimneBlättchen oder plattgedrückte vierseitige Säulen, die geruchlossind, einen metallisch ekelhaften Geschmack besitzen, in 48 Theilenkaltem und 5 Theilen heißem Wasser, wie auch in Weingeistu»d Aether löslich; welche Solutionen, dein Lichte ausgesetzt,analoge Zersetzungen wie der Aetzsublimat (S. 237) erleiden,sonst ist solches wie letzteres stachlig, sohin sublimirbar, und erlei-det durch Alkalien, besonders Ammoniak u. s. w- gleiche Zerse-tzungen.
Dasselbe wird wie das Quecksilberchlorid in der wässerigengeistigen und ätherischen Auflösung innerlich, so wie äußerlich,hauptsächlich in syphilitischen Leiden medicinisch angewendet.
nuiolum Ii/llrarA^ricum, 11^ ^rgrß/rum bic^anatum , H^>lli'Äi^lum 1>oru8zioun» ». «ooticum, Uorouriuz c^anatu»,H)'6rc>c^l>n2z mercuii!, ü'ruzZiaz Ii^ärai'^vri, Mereuriuz l>^»llroc^nniouz, II^clloc^Äna« li)äl'Ä^^)ri oxvägti, Blaustoff:queck silber, Cyanmerfllr, Queck silbel cya nid, zwei-fach Cyanque ck silber, Deutocya nqu eck silber, bla «'saures Mercuroryd, Hydro cyansaures Quecksil-be ror yd.
Dieses nach einigen Pharmacopöen officinelle und sonst auchgebrauchte Präparat kann nach mehreren Methoden dargestelltwerden, worunter nachstehende zwei die am meisten befolgtensind, und zwar,'
1) Reines Pariserblau (S. 191) 2 Theile, werdezu einem feinen Puloer zerrieben, mit 16 Theilen dcstillirtemWasser in einem stcingutenen oder porzellanenen Gefäße bis zumKochen erhitzt, dann in abgetheilten Portionen gehörig gewasche-nes und vraparirtes Quecksi lberoryd (S. 227) 3 Theileunter fleißigem Umrühre» mit einem Olasstabe eingetragen, wor-nach man Alles noch eine halbe Stunde oder so lange, flei-ßig umgerührt, kochen läßt, bis kein Pariserblau mehr wahrzu»nehmen, sondern dasselbe in ein rothbrannes Puloer übergegan-