Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch. 265
sei)« würde. Es mag dahcr genug seyn, blos anzumerken,daß dahin gehören: der syrupu« c!« ^biiniKiu limpiex, dermit Recht wegen seines Ekelhasten verachtet wird; der zusam-mengesetzte Syrup unter dem nämlichen Titel. Der 5/rupu«
«He ^i'lemili», cle Lr^limo, lVl^rlinu«, ae?c,miz nlreranz,<3e?oeunin, compolnu«, cle?!»Ni». äe 8taec!^!ic!e, cio 6^m-
?K/to; und unter den purgirenden Syrupcn: der ^^^ipu« 6»
lliclinvec» cum Kl^Kzlbllrn, cie pomi« purganz, und lvnla-
Von denen die häufig gebraucht werden ist der 3vrupuzü« .^liliae?, der am meisten zusammengesetzte. Wenn manaber die WürtKmkeit oder Tauglichkeit der verschiedenen In«gredienu'cn für diese Arzneigesta!t untersuchet; so wird manZar bald die Ursache einsehen, warum es am meisten zum De«kockt verordnet wird, um sich dessen als eines gewöhnlichenabgesottenen Tranks, in starken Zügen auf einmal, zu bedie»nen; auf welche Art es allerdings ein gutes erweichendesMittel, besonders in Nierenkrankheitcn und Lendenweh ist,indem es die Wege und Kanäle schlüpfrig macht. Wenn abervon diesem ein bis zwei Quart taglich ganz sicher getrunkenwerden können; so hat man sich überaus wenig von dem zuversprechen, was in der nämlichen Zeit als Cyrup verschluckt,werden kcmn.
Das nämliche ist zu merken beim 57rup:i5 ^pillm-nm
Vsnei'ig, litz tU^c)'!il>ix2, und e yuinczu« ^a^icikvl«: dtNN
die Dekockte davon können in großen Mengen ganz sicher ge>trunken werden, und müssen auch so genommen werden, wennman sich etwas von ihnen versprechen soll. Daß also alle die»se Dinge als Syrupe blos zum Verfassen der abgekochtenTränte, oder zu Iulcps und Brusisaften, aus gleicher Ab«ficht, M gebrauchen sind; oder auch um B'ssen oder Latwer«gen von einer gehörigen Konsistenz zu machen.
Der 8)-l'upu8 äe Kleinna ist eine Zusammensetzung voneiniger Würksamieit, und ein angenehmes anziehendes undanhcutendes Mittel. Allein hierinne hat man sich daranfblosals auf ein schwaches Hülfsmittel zu verlassen. Das näm«liche ist vom ^rupu« clä liossz licciz anzumerken.
Der 871ÜPU5 <ls dinÄmumo kann als ein zusammenzie-hendes Mittel das seinige thun; allein was seine gewürzhafteund Herzstärkende Eigenschaft anlangt, so muß diese noth«wendigerweise durch so langes Kochen, als ihm, mit einemhalben Pfunde Zucker auf "eine Pinte Wasser, die Kousisienzzu geben nöthig ist, verloren gehen. Die übrigen Gewürzeund Samen, die auf eben die Art in Syrupe gebracht wer»den sollen, sind.den nämlichen Unbequemlichkeiten ausgesetzt;so wie attch die Citronen-Pomeranzen» und Limonenschalen»
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