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2 (1785)
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Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch. 247

im Wasser, ist cr vom'Gummi Tragantschleime verschieden, denihm einige an die Seite gesetzt haben. Durchs Aufbewahrenwird er gar bald schimmlicht.

l.. v. 8eium ^'.uminosum.

AlaunmoU'en.

Man nimt Kuhmilch, eine Pinte; gepulverte Alaun, zweiQuentchen. Kochet es zusammen, bis die Milch zusammen«geronnen und zn Matten geworden ist; alsdann soiwert manforgfoZt'g die MM'.'i davon ad.

" Hiescs Ärmeittiittcl ist ein starkes, obschon nicht allzuan«genehmes znstmmenzichendes Mittel. Unmaßige Mutter- undo'IarnMs/e sind oft selbigem gewichen, wenn es in der Mengecules Qxarts von einer Pinte, drei- bis viermal des Tages,genommen worden ist. Es ist in Wechselfiebern empfohlenworden, so, baß du oben vorgeschriebene Menge, in verschie-dene traben abgetheilet, kurz vor einem Anfall genommen wer«den umßte.

I<. v. 8er«m 3colduticum. 'Scorbutlsckc Molken.

Man nimt Kuhmilch, eine Pinte; scorbutische Safte, einQuart von ciiur Pinte. Kochet es zusammen, bis die Milchzusamniengeronnen ist, und sondert alsdann die Molken sorg,fältig davon ab.

Diese Molken kann man statt des gewöhnlichen Geträn-kes in scorbmischen Zufallen brauchen: die oben vorgeschrie«beuc Menge, wenigstens, muß alle Tage genommen werden,wenn man eine beträchtliche Würtung davon erwarten will.

L. O. Insnsnm ^marum.Bitterer Aufguß.

Man nimt Emianw',"';c!, eine halb: Unze; getrocknetePomeranzenschalen, ein Quentchen; Koriandersamen, ein hal-bes Quentchen; Probeweingeist, vier Unzen; Wasser, zwölfUnzen.

Zuerst gießet man den Geist, alsdann das Wasser drauf:laßt es die ganze Nacht hindurch ohne Hitze stehen, und seihetes durch.

I,. I). Iiilusum ^maruln Hmulex.

Einfacher bitterer Aufguß.

Man nimt Enzianwurzel, frische gelbe Limonenschalen«