2Z2 Ausübung der Apothekerkunst. Viertes Buch.
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Dieses wird von den Beeren ausgezogen, dessen Eigen«schaften es auf das kräftigste enthält. Es hat viel Nchnlich«keit mit dem Terpentinöle, und wird zuweilen damit Versal«schet, Gewohnlicherwcise wird es in Kolik-» und Etcinschmnzenverschrieben, von einem bis zu fünf oder sechs Tropfen, mjedem schicklichen Vehikel oder Verdünnungsmittel; und insolchen Fallen thut es oft große Diensie. So ist es auch einkraftiges Urintreibendcs Mittel, das die Urinwege stark reini«get, welches man aus seinem Gerüche in dem Urine erkennenkann.
I<. D. und L. v. Nleum I.°luenäu1»o.
s.svcndel<Zl.
Dieses hat viel vom Gerüche und von den Eigenschaftender Pflanze, ob! es schon selten oder niemals für sich alleinverschrieben wird, sondern einen Theil in gewissen andern Iu«sammcnsetzungen ausmacht. Es wird zuweilen auf die fluch»tigen Salze für Riechflaschgens getröpfelt; und sein Geruchund Geschmack in selbigen ist überaus angenehm.
tNuskatblnmenmol.
Dieses ist wenig hon dem von den Würznclten verschieden,und wird selten gemacht und sparsamlich verschrieben. Dasdurchs Auspressen verfertigte Ocl wird meistens gebraucht.
I,. I). NIeum Kl»ior2n»e.
Nlaioranäl.
Dieses besitzt die Eigenschaften seiner Pflanze; wird abersehr selten verschrieben.
I« D. und L. O. Oleum ölenlh»s.
N!ün,ensl.
Dieses hat bei weitem nicht die Eigenschaften seinerPflanze, wie das nothwendigerweise bei dem Oele aller zu«
') S. CfeNs chem. I«urn«l. zt. Th. 8 16. <- f.