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2 (1735)
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504
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Da« hundert und sechste Capitel.

dl. 6. . Mittel vsrs Überbein.

Illweilen setzet sich ein Überbein an die Hände oder singer, dawider ha,«3 be ein curieuse« mltlel von einer gewissen frauen gesehen, welche 3. ta,ge hinter eina^er nach dem neuen licht mit einem koch,löffel dreymal auf dasÜberbein geschlagen, und auf diese weise vertrieben hat; ob aber eben diesesschlagen nach dem neuen licht» oder dreymal hinter einander müsse vorgenom,men werden, kommt mir ziemlich abergläubisch vor / sondern halte viel,mehr davor, daß ein eintziger harter und zwar unversthener schlag die curverrichten könne: wie dann gar nicht vor langer zeit eine gewisse person ge,§en vermuthen ihre Hand zu ihrem grossen schmertzen hart angeschlagen, dar,durch aber auf einmal ihres oberbeins quitt worden. Sonsten bekommtauch gar wohl, wann das Überbein öffters müzlegel,öl angestrichen, unddarüber das ckg^K; Ion-Pflaster geleget wird; Man kan auch eine breit,geschlagene blep,klugel daraufbinden, so gehet die cur desto besser von stat,ten.N. 7. Ein andere.

AUrchwachs zerstoße«/ und pfiaster-welß übergelegt/ vertreibet die über-

if. 8. Ein anderes.

l^lmmvon einer hasel-stauden alle morgen eine frische gerten, reibe das über,

^^ deinwchldamit,hernach rejbsmltnüchtern spcichcl, so vergehet es, essey

an menschen oder viehe.

Kl. 9. Ein anderes.

Wlmmdleimmen oder dienen, so in dem dienen, korb liegm und todtseyn, und

"» röste sie c.n wenig in bäum»ol, leg sie auf ein euch, und binde sieüberdas

Überbein. Mache es aber alle tage frisch, so gebet es weg.

l?. 13. Sin anderes.

Komi lebern von einer Hennen, zerstoß sie, und mach mit gttsten-meel einpfiaster daraus, und lege es über, so wirst du wunder sehe«/ wie baldsolches vertrieben seyn wird.

H, 1 l. Vor ersrohrn« Glieder.

e^ast du das unglück, daß deine glieoer und angesicht erfroheen sind, denn^ reibe sie insgesamt wohl mit schnee, und stecke selbige ins kalte wasser,hernach laß dir einen warmen wem machen/ und trmcke ein glaß voll davonaus.