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2 (1735)
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Von Waryen/ Hübneraugen/ Übe rbein und erfrohrnen Gliedern. 525

di. 1:. Ein anderes.

pirsch unschlit ist hlerinnen ein trefflich Mittel wann man solches mitcam-«^ pferchraiidtewein vermenget/ und die glieder damit schmieret. Die un-ter heißer aschen gebratene rüden etwas gequetschet ausgelegt, helffen auchgar wohl. Hast du Zanß.fett bey der Hand, so schmiere die glieder damit,dann solches eine sonderbare trafst hat den srost auszuziehen.N.iZ. Ein anderes.

E^ie brenn-nessel mit siarcken brandtewein eingepeitzt, und die glieder mlt^ gerieben, hilfft augenblicklich. Hast du dieses nicht gleich bey der Hand,so mache ein säldgen aus sthmeltz-butter und kreiden, und schmiere dich da-mit.

N14. Vor die Spal>e der Händ und Füß von Rälte.

^>illzu pulver geflossen, und mit sesam-öl und zerlassenen wachs ein salb-"^^ leln daraus gemacht, die heilet die riß, spalten >und schaden der Handund füß die von grosser wlnter kälte entsprungen Md. Das dlll , kraut zupulver gebrannt»und dassewige in die gemeldte schaden gezettelt, thut der-gleichen. Das bezeugt auch l^acer, wenn er spricht

Ilwä pr^cipue,naU5 «äe/lizore cauilzproäe^.

^. is. Ein ander Mittel nor die ersrohme Glieder.

^0 einem die füsse oder andere glieder ersrohren wären, der siede raulen^ in baum-öl, und schlage dieselben über das erfahrne glicd,sowarmals er es lcvden kau, das erwärmet sie, und bringet sicwicderzu recht.

5l. 16. 2in anderes.

»eitzen spreusr in wasser gesotten, ist gut die erfahrne glieder von deewimer?aNe wieder zu recht zu bringen, so man sie anfänglich in die-sem wasser badet. Wann ab«r dieselben wund werden und atifaheil zuschwären, so brate oder röste weisen körner in e!''.?r eisernen pfanncn, bißsie braun-schwach werden, hernach stosse sie zu einem subtilen pulver, undstreue dasselbe in die beschädigten löcherund örler, das reiniget, säubert undheilet sie.

^. 17. Ein anderes vor <erfrohrne Füß.

H^le erftohrnen süß und fersen werden nühlicd mit warmer brühe, darln-^-^ nen da? Hahnenfuß-traut gesotten worden, gebähet, dann sie heitn dielöcher und schaden, welche die grosse wlnter kält 'ausgefressen hat, und er-wärmet die erftohrne glieder wiederum.

Sss ^.18.