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Das hundert und sechzigste Oapitel.
Bon Wachen, Hüneraugen> Uberbemmund
erfahrnen Gliedern.
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Ein Nliltcl v«r die rvaryen.
Or die wachen an Händen ist ein vortrefilch Mittel jung tauben,blut.
' Man nimmt eine jnnge taube beym kopff, schlenckerl sie geschwindherum, daß der leid davon fährt, und du den kopff in der Handbehältst; so dann lasse das warme blut aus dem ?!>pff auf die wachen fal-len, wiederhole solches 3. bis 4. mal, so vergehen die wachen. Eben diesesthun auch die rothe schnecken, wann man die wachen damit reibt, und her-nach aufhänget.
A. 2. Ein anderes.
»>Ie wachen des tages offtermal mit frischem lasst mit schellkraut angestrl-^ chen und ^esalbet, vertrecket sie in kucher zeit. Inqleichendrüß.wuch,oder kleinem Hahnenfuß mit kraut und wurtzeln grün zerflossen, und also wieein pfiaster übergelegt, räumet dieselben ebenfalls aus dem weg.A. 3- Ein anderes.
M Grimonlen kraut mit starckem weineßig und saltz geflossen, vertreibet und" heilet die Wachen, übergelegt wie ein Pflaster, und des tages zum we-nigsten zwey oder dreymal erfrischet. Der rautensafft vertreibet ebenfallsdieselben, wann sie offmmals damit angestrichen werden.ll. 4- , Ein Mittel vor die Hühneraugen.
I>le Hühneraugen an füssen erfordern fast gleiche cur wie die wachen. An-^ fangs gebrauche etllckmal eiü fußbad, und schneide das harte behutsamweg, aisdann lege ein dünnes checkschwartleln auf, und bestreiche selbiaesöffters mit dem ausgepresten fasst der schelwurtzel; Das gallen-pssaster ist hier-zu aucb dienlich; oder gebrauche statt dessen nur weiß hach oder schulweckObige rothe Wegschnecken machen dieselben gleichfalls ausfallen, wann mansie mit wolffsmilch zu einem fasst kochet oder bratet, und die hühnerauaendamit schmieret. Der so genannte sisch,lrahn vertreibet gleichfalls die hüner,äugen, so sie damit geschmieret werden.H. 5 Ein anderes.
L?erneUu8 schreibt, wann man die litten, wurhel in wein siede, drey taa-"- nach einander auflege, oder darüber liegen lasse, so vertreibe sie die Kickt-dörneroderhuhn«ftug«n. "'
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