Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
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539
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Roch'Buch.

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nimm ziemlich viel calarabi, bestreuechn mit meel, löste ihn im schmaltz oderbutter, thue lhn zu dcm stocksisch in die pastete, decke,hn zumtt eincm ausge-schnittenen deckel. schieb lhn in ofe»,laß lhl« backen- Nimm unterdessen einpaar löffel voll erbes-brühe,zlemlich viel frische butter, denn der stocksisch kansie wohl vertragen, pfeffer,muscaten-blüthe,sals. daß der stocksisch davon ge-nug hat, setze es aufs feuer, rühre es allewelle um, damit die brühe ein wenigkurtz wird,gteß es über den stocksisch,und laß es noch eine weile im ofen stehen.Oder mache eine brühe darüber von frischer butter,und vielmilch-rahm,mit

umgerührt,und in diepastete gegossen. Du kanst zu dem stockfisch thun ge-sottene artschocken, tartvfelen, oder erd-apssel, hast du von den allen nichts,so nimm weisse rüben, röste sie im schmaltz,die fein würsslich geschnitten, thuesie darein, im sommer thue gebackene krebs und eyer-dotter darein.

Z45. Aufgeseyce pastctleinohneteiF.MMlich nimm ewekalbern-schlegel oderkeule,schneid die haut und das ge-^^ äder alles hinweg, hacks klein, weiche um l kreutzer oder dreyer semmelimwasser, drücksaus, hacks unter das fleisch, wie auch ochsen-marcks oderfett, nachdem viel fleisch ist, grüne petersilge darunter, schlag 6 eyer daran,salß undgewürßees nachbelieben,mache ementeig,wiezu knödelnoderklös-sern,gantz klein,nim einen blechernen reiss,ses ihn aufein blech- oder silbernenteller, auswendig vermache den reiffmit elnem groben teig.finger dick unters»ch,daßder reiss nicht weichen kan.thuedas gehackte fieisch darein, treibs auswie ein aufgesetzt pasteUein, daß der reiffgleich ist.hernach fülle darein kleinehüner, brusse,euterlein,schwame oder morcheln.krebse,spargel,wasdu willst,so aber vorhero überbrennt oder abgebrüht, hernach mache von dem obigengehackten ft?ifth-teig em blat darüber, backs im oftn oder torten-pfnnne,wenns gebacken,mache einedotter-suppe mitlemonien-saiftgesn'uert/ülleesdarein, thue den reiss samt dem teig weg, undg,ebsanfd/etafel.

;4<z Oesterrelcht/che hecl)t-p<l/?etett.MUimm zwey mittelmaßige hechte, quelle den einen ab im Wasser, wenn er^ ausgenommen ist,laß lhn eille weilellegen in der brühe,darinn er gesot-ten hat, nimm ihn und ziehe thmdiehautab, lege ihn aufein bret, daß erkaltwird,wenu du aber nicht wilst haben.daß der hecht füll gequellt seyn,so brauchihn so rohe; nimm ben andern rohen hecht alsdenn auch, schuppe ihn, oderziehe ihm die haut ab, schneidedas fieisch von den gräten, hacke es klemmtgrüner petersilge.frische butter,eill wenig semel im milch-rahm geweicht,thueetliche frische eyer-dotter darunter, saltze und gewürtze es, und mache knödeloder klösser daraus. Setze eine rastete aufvom mürben teig,hackegrüne pe-tersilge mit frischer butter, lege es aufdeu boden in diepastete, lege den hechtdaraus saltz und würtz ihn, streue ziemlich viel gehackte grünepetersilge dar'

Vyn 2 auf.