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Artzney'Buch.
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diejußsohlen und waden, wo es geschwollen übergelegt, es ziehet viel feuch-tigkeiten heraus.
d^. )o Diesis ist an etlichen Personen probiret worden.Mßan nimmt die ordinaire attich-saltze odergallcrte, undthutbrandt-'^^ wein darunter, rührts wohl ab,dochdaß gleichwohl ziemliche ist,unddrückt ein tüchlein darein, legts überdiegeschnwllenefüsse, wann esttocken,worden, so netze es wieder ein, so ziehets die gefchwullst aus.di. zi Mhr vor die wassersucklundgliederwehe.
eu-blumen oder saamell im wasser oder wein gekocht, hernach in ein sack?
lein gethan, und warm auf den magen gelegt.
32 Noch ein anders.
an soll nehmen brandtwein und venedische seisse. diese zwey stücke durch
einander gemischt, und einen guten fud thun lassen, darnach aufeintüchlein gestrichen/ auf die sohlen gelegt, und das im tage drey mahl ver-neuert.
n. n Ein anders vor die Wassersucht.
Wimm frischen kreen oder merrettig aus dem erdreich, welcher nie-""^mahlen in kein wasser kommen, schabe die erde filubeeab, schneide dielvurM nach der lange gar klein gewürsselt, stosseißn in einem mörsel, alsvb du ihn über ein rindfteisch stossell wollest, wannder kreen KenuM. abernicht gar zuklein geflossen, so mmm HM soviNftischentauben-koth, stoßselben unter den kreen, so lang biß sich beyde wohl untereinander ver-mengt haben, nimm ein leinen doppeltes tüchlein, so lang und breit diefußsohlen seyn, streich das geflossene wie ein Pflaster auf. binds demPatienten unten auf beyde sohlen, und so offr eine stunde vorbey, siehewiederum darzu, wann sich der ausschlag dörr und trocken befindet, thuedas hinweg, schlag wiederum frisches darüber, das thue so offt und lang,biß sich der ess'es am trancken würcklich erweist, das erkennen der wür-ckung wirst du finden an dem trancken, wann der urin durch den ge-wöhnlichen ort hau/fig von ihm fliest, dann diß ist ein wasser. so in allengliederndes menschen steckt,von diesem tauben-koth und kreen oder mcerret-tig gezwungen und ausgeführet werden .muß, und ist nicht Vonnöthen eini-ge inner-oder äusserliche Medicin zugebrauchen, es sey fchmiererey oderwas anders.
Diese medicin mu« zum wenigsten drey tage und nacht gebraucht und«ontinuiret werden, absonderlich, wann die Wassersucht sehr überHand ge-nommen, daßdie geschwuWder süsse und des Hauchs schon bey der Hertz-grube