4c>6
Artzney-Vuch
>,
i>l. 28 Ein anders für den fand,
fssimm ein rättig, schab ihn abwerts, rost denselben inbntter, leg ihn auf^ die selten und schmier dielenden,n. 29 Ein Pflaster vor fand und grieß.
^immzwey Hand voll Wacholder-beer, gar wohl geflossen, undeinlössel^^ voll Myrrhen mit Honig vermengt, daß ee die rechte dicke bekommt zueinem Pflaster, und nick von zwey eyern das weisse, und alles durch einandergemischt, nimm darnach einen hanff-relsttnzlche es voneinander, wachszu emem pstaster, streich das vbgemeldte darauf, und dasse.be nach demrückgrad aufgelegt, daß von der schutter biß aufdte lenden reicht, das Pfla-ster muß man zuvor wärmen,n. zo Wann der fand den Harn verlegt, und ein stein im
gange ist.Wchmier die feiten mit scorpion-öl, oder in das männliche glied gethan, so^^ vertreibt es denselben schmertzen: nimm von bohnen-mehl, siede es inmilch, daß wird wie ein müßlein, und streich es auf ein blaues tuch wie einPflaster, legs fein warm über das gemächt,n. zi Elnträuter-sack/elndarvor.
5»?lmmpappel-epbiW undchaw/llm-MHe, stem-5/ee-MtZe, /eöes eme^^ Hand voll, lein-saamen, s^num^rXcum, jedes zwey loth,diests alles zer-stosien.undNein geschnitten, in ein säcklein gcfüllt,dann in kühe-milch ge-sotten, hernach feinwarm aufdie feiten und bauch gelegt, ist gar bewahrt.5l. 32 Ein anders.
«?imm erbiß-stroh,samt den erbfen,sieds,laß von ihm selber recht erkühlen,^^ bade den kranckm darinn.n. 33 Baad, vor den fand, stein und grieß.
cssimm weiß rüben kraut, päppeln und brunn-kreß, jedes eine Hand voll,*" laß alles sieden, und demnach erkalten, daß der krancke erleiden mag,badeden, der mit dem sande behasst ist, darinnen.^Z4 Vor den land und grieß, ein baad.
^rstlichmmzwiebel-schalen, centauer, petersilgen-kraut, meer-hierse«,^^ krautiedes eine gute Hand voll, haber,pappeln ysop, wermuth, haber-und bohnen-stroh.iedes einen guten theil, darnach alles durcheinander ge-sotten, und allemalMerden andern tag gebadet, die ersten 8 tage, hernachaber in der wochen ein oder zweymahl, oder so offt man will; wegen Ver-meidung der speise halber, wird sich ein iedweder selbst wohl zu hütenwissen.
Item: