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1 (1709)
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Artzney-Buch.

359

Vordiemund-faule.

Des sauern und gesalyenen ist sich in diesem zustande sonderlichehüten.

I>l. I Wann einerdiemund-fäule hat.

Man nimmt rosen-honig. maul-beerchfft, eines so viel als des andern,^^ muscat-nuß klein geschabt,wohlgemuth,weissen hunds-kotb gepulvert,jedes eine mcsser-spiß voll, alles untereinander vermischt, dann dev tag»3 oder 4 mahl mit einem pinftl das zahwftnsch darmlt bestrlchen, muß aber,nachdem man gurgelt, alsobald das thun, das gurgel-wasser darzu gebrau-chen, wie zu finden fai.^F; ÜUM.Z^. 2 Ein anders.

Man nehmewein-kräuterlein, ysop. eines iedweden eine Hand voll, salben^^ eben so viel, ein wenig lorbeer, solches stoß alles durche»nander,mach es mit Honig an, und reibedie zahne und das mauldarmtt,O sehrgur»

n. 3 Mund-fäule zu vertreiben.

^Muscatenmuß.muscat4lüthe,gebrenntenalaun,homg,ledes gleichviel,»" ^ machs zu emem salblein, es hllfft wohl für dte mund-faule.d?. 4 Ein anders.

Mlmm ein maaß schönen geläuterten Honig. 8 muscatewnüß gerieben,^^ elNlöffelvollsalbey.pMer,zweylvMvvüalaun,aUes das m homgsieden lassen, so lang als ein cy. rnbedarmit das zahn-stelsch md den mund.

i<i. 5 Vor die mundfaule.

^Mössel-kraut-maul-beer- und blau be,iM-M, iedesemloth, mit diesen^' fassten, untereinander vermM, das maul nn tag etliche mahl dar-mit veftrichen, zuvor allezeit mitlöffel-kraut-wasser das maul wohl ausge-waschen,n. 6 Die W im mund zu vertreiben.

Mit ftisch gebrenntem eMer-wasser den mund gewaschen, und ansge-"^ ^ gurgelt.

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