Artzncy-Buch.
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n. 9 Ein anders.
(V?imm eichenes laub, das jung und neu ist, mach ein sacklein, füllsvoll,
^^ legsaufdieleber, es benimmt die Hitze, und erhalt sie gut.
!>l. iO Trinck^wasser zu adkühlung der leber.
^u abkühlung der leber kan man auf sechs oder sieben tage ein distillirtes"^ wasser von ziegen-Mllch, alle tage ein glaß voll, mit einem pomcran-tzen-sasst,drey stunden vor dem mittag-essen oder, daß nicht zu starck kühle,eine halbe stundedor bemessen, trincken, dieses wasser macht man also:Nimm zwey maaß ziegen-milch, oder mehr, m einen Hafen oder topffgethan,sieden lassen, und wenns über und über siedtt, so thut man limomen - safftdaran gieffen,wenns kalt lst, durchgesiegen, unddas lautere wasser in einembrenn-zeug überlaussen lassen. Dieses wasser ist auch gut mit eßig an stattdes limonien-sassts, für die gemeine leute in hitzigen kranckheiten, zu ma-chen,n. u Fürfaulung der leber.
?rinckmorMs und abends salbey-wasser, so remiget sich die leber, und" wachstmederum; das thut auch das kundel-kraut, oderleber-wursel,zu mtendarvon gegessen.^i. 12 Ein anders.
Melssenbem Mt gebahetem brodt genossen , ist der leber fast ge-
Ein anders darvor.
MKodt in wein getunckt, saldey - puwer darauf gestreuet, /st sehr
"^^ gesund.
d^. 14 Leber-lung-und bru/?-/r<m<f.
Mimmehrenpreiß,ysop, salbep, leber-und lungen-kraut, <ardobene-"^ dicten, Huflattich, hirsch-MNM,zichorien,tamansken, jedes eineHandvoll, alant-wurtzel, engelsüß, iedeszweyloth, süß-holtz, lerchen-schwamm, iedes ein loth, alles klein geschnitten, in drey seidel lauter unge-saltzene suppe eingeweicht, in einemglasirten topffüber nacht aufeiuer heis«seuheerd-statt weiche« lassen, des morgens ein seidel eingesotten, daß zweyseidel bleiben, alsdenn wohl ausgeprest, und darinnen manna und zucker-cand «des zwey loth, zergehen lassen, von diesem tranck alle morgen ftühe ei-nen trunck genommen, so langes wahrt.
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