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1 (1709)
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Artzney-Buch.

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Vor die mutter-mahle dcrcr linder

gebrauche dieses:

0 bald ein lind gebohren, so soll dieamme sehen, ob das kind etwattdergleichen hat, absonderlich unter dem angesicht, wenn sie solchessehen, so sollensiedasmahlmitmuttcr-blut waschen, sovergehts.

1^. 2 Vor die mutter- mahle, so die kinder aus mutter-

leibe dringen.NMann dem kinde der nabel abfallt, denselben hebe wohl auf, hat daskinb^^ ein grosses mahl im angesicht, oder sonst am wbe, so nimm den nabel,leg ihn ins wasser, das von feld-Wicken disnllitt ist, man ncnnts sonst St.Chri stvphels-kraut, schmier das mahl mtt dem nabel gar wohl, des tagesdreymahl, und laß ihn allemahl aufdem mahl liegen, b,s es trocken wird,dasmuß mau so lange thun, und brauchen, als lang die mutter das kind, da esdas mahl bekommen, getragen hat, ist das kind kurtz vor der gebmth mahUgworden, /o velgeHetdas mW desto eßender.

Für die Mitesser an denen Nndcrn

lan man dieses gebrauchen:

ziede mememhaftn mitwasser einen guten theil ssnngrün, und wennman das kind badm will, so gieß das wasser samt dem traut darein,des andernwassers nimm destowemger. das thuedreymahl nachein-ander, siede allemahl sinngrün, und weN das kind imbadesißt, sae oderstraue allemahl einen löffel voll weissen mohninsbad, vordem fade mußman ein e Messerspitze folgends in smngtün-wasser emgebrn: Erstlich nimmdreyschaaf-tugelcin, beyleib von keinem Widder, odcrziege, etliche rothecorallen neun glieder von saffthey, alles zu Mver «macht, darnach mitzwey blatlein gcschlagenm gold vermischt, wenn man das kind aus dem badethut, fo muß mans nitgebahetm schnitten brodt abreiben, das kind warmgehalten, und das brodt in fliessend wasser geworffen.

el. 2 Wenn ein kind mit<esser hat.

MGo fern des kindes leib voller haar ist, und alleweil mehr abnimmt, der"^ nehme eine schmtteqebahetes brodt und schaaftkoth, Mltßonlg unter-einander vermicht, streiche dasselbige aufdie gebahete schnitten brodt, wen n

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