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Artzney-Buch.
n. 20 Wann die linder voll im kopffe seyn.
jiede majoran in wasser, binde ihn aufdas genicke, es ziehet die fiüsse vomkopffe hinweg.
n. 21 Wann die k/nder catarrhe haben.
«Mit weyhrauch ein hauffenes werck angerauchertund solches aufden wir-^^ bel des kopffs gelegt, zuvor mit einem museatnuß-Wlein den Wirbelgeschmiert, stärckttdas kopfiein, last nicht starck sincken.Kl.' 22 Catarrh-abledigung für die ttnder.
Mimm naglein-staub. mastix, agtstein, und klein geschnittene rostn unter-""^ einander vermischt, und wann den linde der catarch so starck vom
das kopssel, und reibtsein wenig hinein.
n. 2; Für den catarrh.
MAann der catarrh zuviel sinckt, muß man das haublein des lindes mit"^ mastix räuchern, oder mit weyhrauch, wann er gar überHand nimmt,so muß mans mit agtstein räuchern,und hanffen werck aufdie scheidet legen,näglein, mastix geflossen, und aufbaumwoll aufgelegt, wann sie gar ersti-cken wollett, lndasgenickeMchetxop/ft/, agtMt-ö/aeW/mell, st ßcklts einwenig auf.
n. 24 Das schneckcn Pflaster. wann der catarrh den kindern gar
starck Mt.
iMan nimmt eine ganhe schnecke, wie sie ist, die nicht ausgekrochen,wischet^»^ sie sauber ab, und flösset sie gar klein mtt sammt den haußlein, danneine halbe muscatnuß, ein wenig weyhrauch einer bohnen groß, muscatnuß-falblrln zusammen wohl vermischt: Von diesen streicht man den halbentheil aufein leder eines halben thalers breit, machts em wenig warm, undtegts dem kinde aufden Wirbel/ man Ws so lange liegen, biß dercatarrhnachlast.
Dieses ist auch gar gut, und heilet nicht so starck wie das schnecken-pflaster: Nimmgewürtz-nageletn,weichsin rostn-wasser, laß . stunde«weichen, seigs ab, und laß auf einem papier von sich selbsten trocken werden,stoß zu pulver, und hebs in einer schachtet auf, wann dem linde der ca-tarrh fallt, so strane man darvon eines groschens breit auf den w/M deskopffes.
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