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1 (1709)
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302
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Artzney-Buch.

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^. 6 Wann einem der kopff beym schlaffe wehe

thur.

M nehme erstlich heiligen geist- saamen, pfersichkeru, cronabeth oderwacholder-beer, nußkern, zerstoß jedes besonder, und nimm eine^ sodiel als des andern, dann ein wenig majorau, misch alles durcheinander mitmajoran-und rosen-bl, baß eswirdwte ein teig, streiche dassMge auf eintüchlein,undlegsaufdie schlaffe. rr«^mm. '

^-7 Für das kopss< wehe.

Mtmmweinrauten, stoß sie mit scharssen wem-eZig, strelchs auf em"^ tuch, legs über die stirn, wenns trocken ist, netze es wohl, und frischübergelegt.

n. 3 Ein anders,

^imm buchen-aschen, und so viel saltz als asche, mit roseu-eßig abgerührt,undindasgenieck gebunden.

n. 9 Ein anders.

Mimmzwey Hände voll weitzene kleyen, eine Hand voll chamillen-blumen,^^Mteosen-nmsser besprengt, und m ttttenZaMmoöer/Vp^emgeöt-e/lt,denn also warm aufdieschettelgelegt, wenns kalt wird, so wärme es wie-derum, und bmuchs.

i>l. 10 SackKin M die schlaffe.

Mtmm weiffen mohn, ein wenig mchoran» staub, ein wenig geriebene

""^ muscat'nuß, stoß durcheinander, wachs in maderatzel odersäcklcin

legs trocken über die schlaffe, oder netz es gar ein wenig mit einem gar guten

schlag-wasser.

n. 11 Für hefftiqe kopff^ wehe.

Mimmrosen-eßig, ^^^an -wajser, von ieden vier löffel, vonzwey eyern"^ das Nare,weyhrauch ein gumtlein, wacholder-beer ein löffelvoll,pfer-sichckern zehen, das alles zerstossen, durcheinander gerührt, und von einemhaffmm werck drey pölsterlein gemacht, dieses daranfgestrichen, auf beydeschlaffe, und üidasWnück gelegt.

^. 12 Säcklein oben auf den lopff zu legen.

Mim»« bibergeil,pom?rMtzcn-schalen, lorbeer, kümmel, Melissen in ein

^ zindel eingenähet, und obenaufdem kopff getragen.