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Artzney-Buch.
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^. 6 Wann einem der kopff beym schlaffe wehe
thur.
M nehme erstlich heiligen geist- saamen, pfersichkeru, cronabeth oderwacholder-beer, nußkern, zerstoß jedes besonder, und nimm eine^ sodiel als des andern, dann ein wenig majorau, misch alles durcheinander mitmajoran-und rosen-bl, baß eswirdwte ein teig, streiche dassMge auf eintüchlein,undlegsaufdie schlaffe. rr«^mm. '
^-7 Für das kopss< wehe.
Mtmmweinrauten, stoß sie mit scharssen wem-eZig, strelchs auf em"^ tuch, legs über die stirn, wenns trocken ist, netze es wohl, und frischübergelegt.
n. 3 Ein anders,
^imm buchen-aschen, und so viel saltz als asche, mit roseu-eßig abgerührt,undindasgenieck gebunden.
n. 9 Ein anders.
Mimmzwey Hände voll weitzene kleyen, eine Hand voll chamillen-blumen,^^Mteosen-nmsser besprengt, und m ttttenZaMmoöer/Vp^emgeöt-e/lt,denn also warm aufdieschettelgelegt, wenns kalt wird, so wärme es wie-derum, und bmuchs.
i>l. 10 SackKin M die schlaffe.
Mtmm weiffen mohn, ein wenig mchoran» staub, ein wenig geriebene
""^ muscat'nuß, stoß durcheinander, wachs in maderatzel odersäcklcin
legs trocken über die schlaffe, oder netz es gar ein wenig mit einem gar guten
schlag-wasser.
n. 11 Für hefftiqe kopff^ wehe.
Mimmrosen-eßig, ^^^an -wajser, von ieden vier löffel, vonzwey eyern"^ das Nare,weyhrauch ein gumtlein, wacholder-beer ein löffelvoll,pfer-sichckern zehen, das alles zerstossen, durcheinander gerührt, und von einemhaffmm werck drey pölsterlein gemacht, dieses daranfgestrichen, auf beydeschlaffe, und üidasWnück gelegt.
^. 12 Säcklein oben auf den lopff zu legen.
Mim»« bibergeil,pom?rMtzcn-schalen, lorbeer, kümmel, Melissen in ein
^ zindel eingenähet, und obenaufdem kopff getragen.