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ArtzneyBuch.
i>l. 9 Eine andere fruchrstarckung.
Mmmzweyloth schönen weyhrauch wohl zerflossen, von zwey oder drey^ eyern das klare, mische es über einem gelinden feuer, Ktzllch thueein wenig terpentin darzu, streichs auf ein hanffenes wnck, legs früheund abends warm auf den nabel, und drey tage damit continuin. mannimmt auch von drey eyern, welche von hünern, wo Hahnen darbeyseyn,die vögelein, und praparirtes helffenbeln, bey zwantzig gran, gold-blatlein drey, mische es durcheinander, btß das guld zerrieben, her-nach drey tage nacheinander frühe in wnssen wein, oder wasser etngege,-ben.
i>l. 10 Ein anders.
M3ann die frau erschrocken ist, oder sich erzürnet hat, so beisse sie in eine^"^ einhagen-oder eberwurtzel, und esse darvon.
l^. ii Noch eln anders, so an etlichen weibern probiret
worden.
Wan hat den kinder-balsam aufgelegt, mit einem rohen rindfleisch in°^ dünnen schnittlein wohl warm in den kinder-balsam gemacht, aufden nabel gelegt, und die folgende milch im tage dreymal getluncken^ernachin der wochen ein oder zweymal, Wzuöee medeeiunfft gebraucht. Manmuß ungefehr ein halb seidelkühe-mllch nehmen, und einen guten löffel vollfenchel-saamen in der milch wohl sieden lassen.yernach durch ein sauber tüch-lein gesiegen, undindie milch, wett sie noch warm, einen kleinen lossel vollhonigdarein gerührt, und also nach belieben einen trunck gethan,so offtmanwill,frühe, unter tags und abends i^o^um ea.
^. 12 Mehr ein anders.
Hlle morgen nüchtern hanff-körner gegessen, last das kind nicht an-^ wachsen.
n. l3 Wanns eine schwangere frau in der feiten brennt.IHo soll man weisse rüden braten, und darnach schaben, ganß- und ca-^^ paunen-schmaltz, weiß lilien-öl durcheinander mit den gebratenen ru-belt wie eine salbe abgerüPrt,laulicht zwischen zwey tüchlein aufdenselben ortlegen, abends und morgens, es ist auch gut, daß man harnwind-und Mer-oder sellerle kraut siedet, daß kein dampss darvon komt, laß einen daMegelheiß werden, lege den in einen weiten tiegel, oder scherbel, und von den krau-lern immerzu^ie brühe daraufgegossen, worüber dasweib stehenmuß daßWder dampffwohl in den leib gehe, so treibtsdas wilde wasser fort, daß al-so