!53
Artzney-BuA
i^. 2 Ein anders.
Winen badschwamm in eßig gesotten, Md so warm, als mans leiden tan,auf den magen gelegt.
n. ) Denen leuten für das brechen.
c>?imm einen gar scharffen eßig rockenes brodt, mastix, und eine muscaten-^^ nuß, zu einem brey gesotten, und zwischen zwey tüchlein, so warm alsmans leiden kan,aufaelegt. wanns kalt worden/ muß mans wieder wärmen.Item: Istgutöerpomerantzen-brandtwein to!.Z°l>um. z
Item: Der qvitten-sasst foi. 41 r^um. 14
Item: Dftsbraunmüntzen-öl toi. 66!^um. ,5
Brustzustände..
Itt allen brusi-zustanden muß man sich enthalten von gar zu saurenundsiharffen esien/wie nicht weniger so gar hart zu verdauen, dar-Vor unrerschtedliche nährende suppen zu brauchen / des roeins lstsich zu hüren/davor gesottene wa/seroder wohl abgelegenes biertauglich.
I Für das keuchen und enge der brüst.
?imm zuckercand des weissen zwey!oth,schwessel-vwmm em loth,stoßbeydes untereinander zu pulver, darvon gieb ein halb loth entwe-der trocken, oder meinem taugllchenwasser zu trincken, damit istdiel hundert menschen geholssen worden.
e^. 2 Ein köstliches trancklein im zunehmendenmonden zu
gebrauchen.
timm ehrenpreiß, senesblatter, süßholtz, weinbeerlein, aniß, zuckee-pemd, blaue bMen, zuckercand, jedes i loth, feigen 8, zweßschken o,isop-stamme z,salbeyblätter4,ochsenzungen, borragenblüthe-gölden leber-kraut, schlähenblüthe lungenkraut, iedes was man nut 4 fingern fassen kan,rostn, majoran, iedes ein wenig, eine grosse garten-pappel, thue alles in ei-nen Hafen oder topff,gieß drey halbe kannen wasser darauf, laß wohl zuge-deckt sieden, wann der vierdte theil eingesotten,thue es vom feuer,setze es aneinen kühlen ort,zu morgens gib dem menschen ein halb seidel warm, um mit-tag und abends um 4 uhr kalt, und solches z tage nach einander, man mußes sauber durchseigen,und die species ausdrücken, damit die krasst desto bes-ser heraus kömmt, und besser würcken kan.