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1 (1709)
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151
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ArtzneyBuch.

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n. 2 Wie man die suppe vor das abnehmen brauchen soll."Mimm kürbes - meloneu - cucumern-kerne, löse diese aus den schalen, von"" jeden ein halb quintlein, plnchen nnd pistacien, iedes ein quintleln, 12Mandelkerne, stoß alles gar klem untereinander, gieß alsdenn eine gar Heissesuppe von einer Hennen ein seidel oder nössel darauf, drucks durch ein tuch,daß die trafst alle heraus kommt, trinck frühe den halben theilwarm aufem-mahl aus, schlaffzwey stunden wieder darauf. Alle tagc muß mans ftlschmachen, sonst wird die suppe sauer in der Hitze. Je langer mans braucht, iebesser ist es.

n. 2 Eine andere suppevor das abnehmen.

Mimm vonftischenkräuternendivien, saurampffer, pimpenell, karbel-^^ kraut, iedes eine Hand voll, kocks in anderthalb maaß suppe, welchesuppe aus kalbfleisch, und von einer Hennen gesotten ist, laß mit den krau-tern sieden, blß sich ein seidel oder nossel hat eingesotten, und nur fünff seidelüberbleiben, alsdenn thue noch darzu klein gehackte salbey, petersilge, oter-mennige oderleber-kcaut, von ieden so viel, als man zwischen zwey fingernfassen kan, speck zwey loth, semmel-schmollen oder grume eine Hand voll, saltzso v/elgenug, laß es wiederum sieden, daß vter seidel verbleiben, von diesemnimmt man ein halb seidel mit einem frischen eyer-dotter, wenn man null,macht mans sauer mitpomerantzen-oder limonien-safft, das trinckt manalle morgen, oder wenn es beliebet,n. 4 Die ordinäre sultz oder gallert vor das abnehmen.AUan nehme ein viertel-psund rmdfleisch, kälber-schöpfen- schweinen-^^^ ftersch, udes em^mtel-pfund, ein vwtelvon einem capaun, hackedasfleisch mit dem capaun samt den deinen, legs in einen saubern Fasen, eineläge um die andere, biß der topff voll ist, oben auf das fletsch thue etlichesaffmn-blüthen, und schlaget« ey ganß darauf, mmm cinehafen-decke oderstürße, so aufden tupffrecht ist, vermachswohlmit teig, daß kein wasser inden topffkau, vlelweniger ein dampffheraus. setz den topss mit dem fleisch ineinen kessel, darinne siedendes wasser lst, daß aber kein wasser »n den haftnkommenkan, und doch das wasser stets siede, so lang der topffmlt dem fleischdarinn stehet; wenn es 8 stunden stets nacheinander gesotten hat, so nimmden haftn oder topffmit dem fleisch heraus, thue das ry darvon, presse dasfleisch und capaun durch ein sauber tuch in eine saubere schussel, wenn mauwill, kan man das fett herab schöpssen, setz es in einen teller, so ist sie gerecht,a'sdenn kan mans alle morgen und abende, wenn man ohne das eine sup-pe isset,ein stücklein dieser sultz oder gallertdarinncnzergehenlassen,ist leicht

dem