Artzney'Buch.
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krause müntze, melissen, müntze, geschwulsvkraut, pfenning-kraut, rotheund weisse rostn, breit und gespitzten wegrich, heil aller welt oder benedi-ctenckraut, ehrenpreiß-habernesseln, splca-undlavendel-kraut, johannes-traut,himmelbrantoderkönigs-kertzen des kleinern samt der blüthe, car-dobenedicten, von ieden eine Hand voll, eybtsch, käßpappel, guten Heinrich,den man sonst schaaf-traut nennet. Nachtschatten, iedes vier Hand voll, dieseDbbeschriebene kräuternachgelegenhelt derzeit, wann man sie bekommentan, fein frisch genommen, vom stengel abgestreifft, klein zerhackt, undzu denen eingeweichten alber-broß- oder pappel-knospen gemengt, etlichetage stehen lassen in einem kühlen ort, hernach muß man dle in dem schmereingestossene kräuter in eine pfanne thun, einen guten wein darzu giessen,und über einem kohlfeuer so lange kochen, blß alle feuchtlgkeit versvtten,welches an der probe also zu erkennen: mmm ewwenig, laß es in das ftuertropffen, wannesspntzt, so ist es noch nicht genug, preß aus, und in ei-ner buchst« aufgehoben. Es ist eine sonderbahre Heilung vor menschenund dich, solchergestalt gebraucht: Ein tüchlein zwey tage in einer dieser sal-be gewc/cht, und im zimmcrgedrucknet, wann es dann gar ein böser scha-den lst, faserlem von tüchlein darein gelegt, lst der schaden garzu grob undwasserich, so mach ein pulver von natter wurtzel, goldenen günsel, gespitztenwegrich. und streue es aufdie faserlem, so im schaden liegen, auch ausser denschaden, es ist auch vor verrenckte glieder gut.n. 17 Purgicr-salbcn.
Wan nimmt hollunder-knospen, wann sie ausschlagen, die mittlere"^ rinde von elner hollunderstauden,attich kraut erdveer trcmvkäßpap-pew, ta^ und nacht kraut und blumen, vcyfutz. blaueveilgen. blauelitten-wurtzel 8loth, besagte trauter aber iedes eine Hand voll, alles zusammenklein zerhackt, zerstoßen, und in butterzu einer Me gesotten, die kräuterkanman nicht alle anfemmaUZabe/l, so muß mans, wiesie nacheinanderkommen, nehmen, und l« der butter einweichen, wann sie beysammen seyn,so macht mans fertig: von dieser salbe den bauch geschmiert, und auch ineiner Nußschalen ausden nabel gelegt,n. 18 Wie man die rothe salbe zum einnehmen und schmieren
machen soll.lMie salbe ist zum besten im may zu machen; nimm butter ungefehr^^.so viel man salbe machen will, creutz-butter wäre die beste, zerlasse sie,und seige sie durch ein tuch, thue dann darein nachfolgende stücke: abrau-ten, gundelreben. schaassgarben, erdbeerckraut und wurtzel, natterwurtzelund kraut, kerbelkraut, gensrich-kraut und wurtzel, sanickel-krautund
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