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1 (1709)
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55
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Artznen-Buch.

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ii Einen theriac zubereiten,

^annimmt runde holwurtzel, die inwendig von der erden wohl gesau-" bert, wie auch auswendig, und gedrucknet .entzian-wurtzel, lorbeereuvon ihren schalen gereiniget, der besten Myrrhen «des 2 loth, stöst alles zugar subnlen pulber, darnach nimm geläuterten Honig, und rühre solchestücke darunter, ingleichen auch cardobenedicten Z loth, so hast du einenguten thmac. rrnl?3tum.

d^. 12 Die larwerge vor die ungarische kranckheit.WZ imm rothe terrnliFUktazloth, pimpenell, erdrauch, iedes2loth,ei-"^^ tronen schalen, gefeilt Hirschhorn, iedes anderthalb loth, schönen salpe-terein halb loth, dieses alles klein gepulvert, zerlaß zucker mit saurampf-fer»ehrenpreiß' oder endlvien-wasser, in rechter dicke, mische obige pulveralle darnn, daß es zu einer latwergen werde; davon abends und morgenseiner welschen nuß groß eingenommen, und daraufgeschwitzt, es hilfst.

n. /1 Wermuch larwerge vor die Wassersucht, auch die wonach«

zeitzu treiben.Wan nimmt römische wermuth ein loth, pomcranßen-schalen gar dünne^^ ausgeschnitten, daß nichts weisses darbey bleibt, ein quintlein, allespulverisirt, zucker 6 loth, von Simonien den fasst ausgedruckt, und mitdem zucker zu einem dicken julep sieden lassen, hernach die obigen stücke dar-ein gerührt, und hebts in einem glaß auf; davon nimmt man abends undmorgens 2 stunden nach dem essen ein brocken oder Messerspitzen voll ein.

n. 14 Zcchn wtwerge.

MAan nehme agley-blüthe, salbey-blatter, ieöes 2 quintlein, weisseflore«-"^ tinische violen-wurM, rchm Mun, iedes anderthalb quintlein, Myr-rhen 2 quintlein alles klein gepulvert, mitrosen-honigzu einer latwerge ge-macht ; morgens und abends das zahnfieisch darmit geschmieret.

l^s. 15 Eine andere.

3 othe corallen, welche roh seyn. 8 loth, rothen rohen Weinstein 8loch,* venedischenlack - untzen, grün aniß 8 loth, klein geriebene muscatnüß8 loth, gewürtz--nagelein ' unyen, salbcy 4 loth, gebrennt hischhorn einhalb.l'oth,lindel,e kohlen' loth. schön weissen rohen allauu eine grosse halbeVafclnu ß groß, diese stücke müss-n zu einem sehr zarten pulver geflossen, unddurch ein enges sieb, iedes absonderlich durchgesiebet und hernach wohluntereinander gemischt werden, nach diesem nimmt man ein halb seidel oder

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