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1 (1709)
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51
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ArtzneyVuch.

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laß bey dem oft« den ganßen abend nicht gar zu nahe stehen, des morgenssetze es auf einen lüfftigcnbrt, so bleibt es so lang du wllst.

n. 6 Eine salse oder titsche vor die geschwulst.

Drstlich nimm schöne zeitige attichbeeren, presse sie aus, nimm alsdann^ von diesem ausgepresten safft ic? viertel, laß einen halben theil einsie-den, biß s viertel verbleibt, hernach nimm ein viertel schöne schwartze zei-tige ausgelesene Wacholderbeeren, überstoß dieselben ein wenig, und schüt-te sie zu dem safft, laß eine gute stunde sieden, hernach seige es durch einsieb, laß es wieder sieden, biß es schier die rechte dicke ei»er salse habenwill. Alsdann nimm runde hohlwurtzel,alantwurtzel, blbenelbwurtzel, an-gelicawurtzel, die welsche ist besser, liedstockwurtzel, und nmsterwurtzel, je-des ein loth, schöne rothe goldmyrrhcn ein halb loth, campffcr em quint-lein; dieses alles mache zu zarten pulver. und sähe es durch em klares sieb,hernach thue esin dle salse, und laß noch so lange sieden, blß sie die genügsa-me rechte dicke Hat.

"6. Wann ein mensch auch die kinder geschwollen seynd, oderman sich der Wassersucht befürchtet, soll man ihm nach eines jeden alter,mehr oder weniger, offt darvon eingeben.

Allerley latwergen zu machen.

i Das goldene ey.

simm ein ey, stich ein kleines ldchlein ander spitze, laß das weisse" heranH. Medas e^Mt sMan, stopfidaslochlemzu, und laß esbraten, biß die schale braun wird, darauss mmm welssen senff, stos-se den mit dem ey m gar subtilem pulver, mmm welssen diptam, car-dobenedictenodernelckeu, raponttca, Habarbara, gebrennt Hirschhorn, lin-dene kohlen, «des em loth, solches alles klein zerstosscn, und untcreiliandervermischt, wäge so viel theriac, als das pulver schwer ist, stoß alles wohldurchelnander zu einer dicken massa, behalt es in einer büchsen, so bleibt esgut 3 oder 4 jähr. Wann einem menschen die pest ankommt, so gieb ihm ei-nes ducaten schwer in weinrautenwasser abgetrieben ein, und laß ihn schwi-tzen, soesabermitftoft ankommt, giebt mans mit wegrichwasserem, einerjungen person etwas weniger, wer alle tage dieses einnimmt, ist befreytw^er pest, auchwann man zu solchen leuten gehet; wann einem solchekranckheit ankommt, so soll man nicht feyern, ehe es io oder « stunden an-stehet, sonst ist es gefährllch.

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