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Artzney-Buch.
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ein röhrlein zimmtt, wie ein kleiner fingen, undiOingber-wurüel, das ge-würtz muß man alles klein zerschneiden, und unter die beeren thun, und solang sieden, als ein frisch paar eyer, darnach durch ein tuch ausdrücken,zu 3 pfund des saffts' pfund zucker, und laß es wieder durcheinander sieden,biß es wie ein dicker julep wird, so ist es fertig.
Folget, wie mandiesalse, dicke brühe oder gallertgebrauchen soll.Erstlich einer manns-perfon, suemerstarckennaturtst. 4löffclvoll, ei-nem weibe oder anderer person, so schwacher uatur seynd, und Kich-terzu laxiren, muß man nehmen 3 lösselvoll, nachmittag um 4 oder s uhe,und muß darauf eine gantze stunde gehen, dann ein lauMe suppe getrun-cken; solche beere» muß man also kennen, ob es dle rechten ftyn,man thutden fasst aufein weisses papier, wann sie die rechten seyn, so wirds grün,wirds aber nicht grün, so seynd siemcht dte rechten, wanns tcute zarternatursind, so gibtman anderthalb loth, wann sie auch schwach ist, so giebtman in 2 oder 3 tagen wiederum,x. 3 Die wacholder<alse zu machen.
D?an nimmt die cronabeth- oder Wacholderbeeren, undstöst fie wobl,>^^ wann siegestossen seyn, sogießtman einwenigwasserdaran, und lastes wohl sieden, darnach ausgeprest, und den fasst wiederum sieden lassen,und vielmayl abschäumen, sonst bleibt sie nicht gut, man muß es aber ziem-man lich dick sieden,^s. 4 D/eHottunderMenzu machm.
Selbige wird ingleichen wie die att,ch-Mse MMicht.
^- 5 Hetsckcbttsck- oder hancbutten false zu machen.D^an lMttmtbMcbutten, dlc der reiss gebrennt oder geröstet, doch daß'^ sie nicht zu weich seyn, »nach sie jauber auf, thue die kerne und dasrauche heraus, eine grosse böwerne schüssel voll, seße wasser zum feuer ineinem Hafen oder topff, wann das wasser über und über wallt, so schütt esauf die hetschebetschen oder hanebutten, daß die schüssel gantz voll wird,»imnt ein sauber tuch, decks zu, und eme schüssel oben darauf, daß keindampssdarvon kommt, laß also 2 stunden stehe«, hernach wann du siehest,daß sie fein hübsch weich seyn, so feige das wasser herab, schlags durch einenges sieb, das erste istdünn und wässerig, das thue ganß weg, darnachwirds schön dicke, schlags also durch, biß du ein pfund hast, nimm alsdannipfund zucker, siede und lautere ihn so dicke, daß er sich dehnet oberste,mmmdenzucker, gieß ihn mdie hetschebetschen oder hanebutten, rOr evgar gemach, daß sie nicht knomcht oder grießlicht werden, gieß in ein glaß,
laß