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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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467
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Aryne^-Buch.

46?

auffdreymahl fassen kan/ gieß drey Maß frisches Wasser daran/ laß feingemach z. Finger einsieden / laß alsdann von ihm selbst kühl werden / di<ses Wasser ist überauß gut/ mag eine? sein Genügen wohl trincken.

^24. Für die Wassersucht.

^Imb wilde Hertzen-Kraut-Wurtzen / so viel du haben kanst/l^ braun Balsam / darauß mach einen Salat mit Essig/ Oel undSaltz, Abends und Morgens geessen / auch unter Tags dasHertz - Kraut kocht / und wie ein grünes Kraut kochter geessen / bißbesser wird / die Wurßen vom Herßen- Kraut oben herab geschöllt/weil sie grün ist / darnach dun geessen / biß besser wird / und sich dasBlut gereiniget hat.

N° 25. Wann ein Mensch geschwüllt am Leib / Hän-

den/Armben und Vamen/und besorcht sich derWassersucht/dißist versucht / auch bewahrt erfunden worden.

Östlich laß eine Wannen machen mit drey Böden /als unten ei-nen / dann ungefehr eine Viertel Elen hoch / von dem unterstenBoden auffsoll der mittere Boden seyn gesetzt/ derselbe solle vol-ler Löcher seyn / der dritte Boden soll oben die Wannen vest Messen /und nur ein Loch haben / daß man mit dem Kopff herauß tan / dieWannen soll auff einer Seithen eine Thür haben / daß man ein - undauß kan/ auff den löcherten Boden setzt sich der geschwollene Mensch/und streckt oben bey dem Loch den Kopff herauß / und laß ihn umb denHalß mit Tüchern zustopffen / daß keine Lufft seinem Leib anligt/ auchkein Dampff herauß kan/ darnach soll man dem Krancken ein Iuintlgeflossene Lorbör mit drey Löffel voll warmen Wein eingeben/ dannsoll man nehmen ein groß Stuck neu - gebachenes Brod / das gar heißist / und gleich auß dem Ofen kombt / das reiß voneinander / leg esdem Menschen gegen der Geschwulst/ so heiß/ als er es leyden mag/ undihne schwitzen macht/ thue demnach das weg / und wieder heiß Brod/wie zuvor / leg es letztlich an alle seine Geschwulst / so heiß als er es ley-den kan / folge ihm mit heissen Brod nach / daß der Mensch eine Stundschwitzt / dann trückne ihn mit warmen Tüchern ab / und lege ihn inein Beth / wann er qeruhet hat/alsdann gibihmkräfftigeSpciß undTranck/ daß cr sich stärckt / das soll man alle Tag zweymahl thun /alsMorgens nüchtern/und umb zwey Uhr Nachmittag / und dises vier-zehn! Tag brauchen/ darnach soll man mit Fleiß ein Schmid-Schlacken

Nnn2 neh-