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Aeyne^Vttch.
nehmen / und gluend machen / in ein Väßlein in d,e Wannen / zwischendem unter- und gelscherten Boden einschieben/ den Krancken einsetzen/allermaß / wie zuvor / den Kopff herauß / und umb den Halß wohl ver-ftopfft / darnach nimb Hanff- Körner / mach mit Wasser gar ein dün-ne Milch / nur daß sichs ein wenig färbt/ der Hanff muß nicht gekochtseyn / wann der Mensch in der Wannen sitzt / da soll man die Milchauff die heissen Schlacken giessen / daß der Dampff durch den gelöchertenBoden an den Menschen wohl warm gehe/und sehr schwitze/ mit de»heissen Schlacken nachgesetzt/auff eine gute Stund/wann der Menschauß der Wannen gehen will//b/öl/man ihm vorhero den gantzen Leibmit warmen Wein abwaschen / und ein wenig darauffschwitzen lassen/dann in ein Beth gelegt / und die aUerbeftenSpeiß und Tranck geben/das thue alle 14. Tag/und alle Tag zweymahl/deß Morgens nüchtern/und Abends gegen 4. Uhr / man soll wissen / daß der Krancke alle Mor<gen / dieweil er mit Hanff-Milch schwitzen muß/ soll er ein halbs Hmntlgerechten Theriac in). Löffel voll warmen Wein einnehmen / und imBeth schwitzen / hernach m die Wannen gesetzt/ und mit der Milch schwi-tzen lajsen/ wann man nun dises 24. Tag thut / allermassen wie zuvor/deßgleichen mit Hanff/ und immer eines nach dem andern abgewech«selt / biß so lang keine Geschwulst mehr daist/ der Mensch darffsich nichtbesorgen / daß er matt vom Schweiß werden wird / je mehr er schwitzet /je besser ihm wird/ dann der Schweiß greifst nicht die Krafft an / son-dern nur die bsse Feuchtigkeiten / das ist bewährt / ist auch an einerJungfrau/ dann auch an einer Frauen/ von der vil Blut gebrochen/beede / welche voller Wassersucht gewesen / und allen ihnen das Lebenabgesagt/bewährt befunden/ und durch Beystand GOttes mit disemBaad geholffen worden.
N° 26. Für die Wasser - Sucht / und wann man nach
einem Fieber oder Gelb-Sucht an den Füssen oderHänden geschwüllt.
!O nimbWeinrautten / rothe Rosen-Blätter / Fhamillen-Vlllhe/jedes eine Hand voll / dise Kräuter in einen starcken Wein gesot-ten/hernach die Kräuter auffein blaues wollenes Tuch gelegt/und oben darauff ein Saltz gestreüet / und so warm / als man es nur tanerleyden / die Fuß von der Fersen hinaußwärts gegen die Zckhn ge-strichen / so starck man es immer leyden kan / hernach muß man / ab,sonderlich / wann es im Sommer heiß ist/ und zuvor/ wann die Persohn
zu