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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Aryne^ 25vck.

zwey Stund vor dem Mittag- Essen ein Becher voll außgetruncken/zuNachts wieder 2. Stund vor dem Essen einen Becher voll außgetrun-cken / dtsen Wein ein gantz Monath nacheinander gebraucht / darbep sichmit Essen und Trincken wohl gehalten.

N°2i. Vor die Wassersucht.

,A nimbt man Leber-Kraut-Wurtzen / blaue Lilien-Wurtzen/ jedes

8. Loth / Haußwurtz-Kraut und Wurtzen/ rothe Benfuß-Wurtz/jedes 4. Loth/ das alles klein geflossen / gieß guten Wein-Essigdarüber / druck es durch ein Tuch/gib es dem Krancken nüchter/ laß <hn4. Stund darauf fasten/ so wird der Krancke gewaltigen Stuhlgangdarvon empfinden / wann dem Krancken das Wasser durch een Stuhl-gang oder Purgieren hinweg geht/und der Krancke sich beftrget/ daßdas Wasser nicht gar ledig wckre/ so laß den. Krancken über eüich Tagwieder einmahl geben / es muß aber geschehen / ehe dem Krancken dieSchenckel auffbrechen / sonsten hilfft es nichts / den Essig muß manzwey Stund darauff stehen lassen.

n° 22. Ein bewahrte Kunst vor die Wassersucht.

^Imb die Sur von denen weiß- eingehackten Rueben/und gib einenden ersten Tag nüchter ein halbes Seite! außzutrincken/den an-dern Tag frühe nüchter/ und Abends wieder so vil / den drittenTag soll man anderthalb Seit! theile!,/ den halben Theil Morgens/ denandern halben Theil Nachts/ den vierdten Tag ein Seit! zu Morgen^/und ein Seit! zu Nachts / den sünfften Tag drey Seit! getheilt/ den hal-ben Morgens / den andern halben Theil Abends/ den sechsten Tag Mor-gens ein Halbe / und zu Nachts auch ein Halbe.

Wann nun bißhero die Auffnehmung der Maß gewcst/ also solle dieA bnehtnung seyn von Tag zu Tag/alsdann ?. Tag soll man wiederumbz.Scitl/! c>. Tag i. Seul/darben verbleibt es/ es ist ein schlechte Kunst/aber hoch- bewährt/ und hilfft offt.

n° 23. Ein bewährtes Wasser vor die Wassersucht

und Geschwulst.

^Imb 2. oder ?. süsseZlueben / darnach sie groß seynd/ wasch gar' sauber / schneid es fein blatlecht mit Schalen und all/ nimb 1. Löf-fel voll Kimme! / und so vil Aneiß / ein wenig blaue Lilien - Wur-tzw) ein Hand voll Weinbörl/ Senetblcitter/ was man mit). Fingern

auff