Atym^Ruch.
und einMesierspitz voll von dem Klaßitteria rerlarum mit I. oder 2.Löffel voll Weinschckrling-Safft mit Sachsen-Waffer gegeben / wie dieBlattern abgenommen / also sollauchim Abnehmen das rothe Pulveralleweil weniger gegeben werden. VormAußschlag der Blattern ist ihriO. oder i i.Ta'g einzugeben continuirt worden .- Im Ansang hat manmir HertzlMckende Pulver mitBezoar und grauen Edelgestein-Pulvereingeben/eines Böhmischen Groschen schwär auffeinmahl/biß die Blat-tern völlig sepnd herauß gewest/den drittenTag seynd die Blattern auf-geschlagen meiner Schwester/mir aber den vierdten; wann uns die Zun-gen und Gaum im Ansang deß Außschlags sehr trucken gewesen / hatman uns Kitten-Kern in Braunellen < Wasser gewaicht / mit selbenSchleim ein Pensel angenetzt / die Zungen naß gemacht: Zum Halßblauen Veigl - Iulep mit wenig Maulbsr - Safft geben: Zum Gurgel-Wasser Braunellen - Wasser / darunter Maulbsr - Safft und Rosen-Hönig gemischt/ hat sehr wohl gedient/ und viel Schleim außgezogen.Dieses ist zu einer Nachricht beschrieben worden/ andern zu helffen / wokein Doctor an der Hand ist.
N°2. Ein Kunst in Blattern.
^An nehm von einem lebendigen Reb-Hünl/ den Kopff/ zerstoß ihn/und gieß ein frischen rothen Wein/ wie er auß dem Keller kombt /darauff/ drucks durch ein Tuch / gib es dem Krancken in Blat-tern und Flecken ein / er wird sehr schwach / stirbt aber selten einer dar-auff/ der es braucht.
N° 3. Für die Blattern insgemein zu gebrauchen.
^Imb gebrennten Scharlach/lerra ziZiliara, jedes ;. Messerspitzvoll/Hirschhorn/lindene Kohlen/jedes z. Gran/rothe Myrrhen/weissen Agley-Saamen/ jedes,. Huintl /geschlagenes sem Gold4.BIa'tl/alles klein geflossen/durchgesiebt/vermisch wohl untereinander/hernach das Gold darunter geschnitten/ von diesem Pulver einen grossenMesserspitz voll in Erdrauch-Wasser eingeben.
55°4- In den Blattern.
Mstlich in dasLinsen-Wasser einStückleinBibergail gehengt/auchvorn am Halß/wann sie aber nichbbald herauß schlagen/tan manvon dem grolstn Scorpion-Oel/so röthlicher Färb/ so viel Trops-sen eingeben/ so viel der Mensch Jahr alt ist / ist gar bewa'hrt dann es dieölaiitznila't mit herauß treibet.
Aa 2 ^°5.