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ArrMy-Buch^
5. Das Trinck - Wasser darzu.
Mstlich nimb auff ein Maß Wasser 8 .Faigen/ gefälltes Hirschhorn
z.Messerspitz voll/gebrenntHirschhorn auch so viel/Stein»Würtzl
was man zwischen 3. Fingern fassen kan/Fenichl l. Huintl/ oder
man Hirschhorn / Agley und Rubsaamen jedes 2. Messerspitz vollin
einem Bier oder ordinari Wasser in einem Pinckerl in das Geschin hen-
gen/ so offt man trinckt / das Pinckerl außdrucken / treibt gewaltig auß.
NL. Diese obgeschriebeneCur in Blattern muß man alles nachVer«
NUNfft UNd Discrerion gebrauchen.
n° 6. Die Blattern/oder die Urschlechten von dem
Hertzcn hinweg zu trüben.
HImb grosse Feigen/koch die mit schönen Wasser und Zucker« Candldarein; Item/die Schaalen von Tauben»Ayrn darauß die Tau-ben gefallen seyn/thue das Hckutl inwendig herauß/wirffesweg/und nimb dicUber-Schaalen/dön/zerstoß sie sein klein / sähe es durch einSieb/thue das Pulver ins Wasser zu den Feigen/davon getruncken/unddie Feigen genossen / treibt alle inwendige Blattern vom Hertzen undHalß / daß sie nicht schaden können.
N' 7. Vor grosse Leuth und Kinder/wo grosser Durst
vorhanden/ in Blattern und Flecken.
H'mb Plutzer-Kern eine Hand voll / Citroni - Kern 40. ein wenigll? Rubsaamen geflossen / und in Saurampffer-oder Erdrauch-Wasser außgedruckt/darnach ein Blcktl geschlagenes Gold/ und
3. Messerspitz wcisses Edlgestein-Pulver/darunter gemischt/zu Zeiten ein
Löffel voll genommen.
,N° 8. Baß die Blattern nicht in die Augen und
Halß kommen.'MAIt einem Türckis oder spitzigen Diamant soll man ihnen 3. mahlAM umb die Augen/Maul undNasen-Löcher fahren/oder man nimbtauch Rosen - Wasser / thut darein ein wenig Saffran °/ und dasWeiß vomAy/das wohl zerklopfst ist/ und von einer gantz weissen Tau-ben ein Federl genommen/damit dem Kind obbemeldte Oerther offtumb gestrichen/verursacht/ daß in diesen Oerthern inwendig keine Blat-tern werden.
N°0.