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Aeynev Ruch.
Koch ein Halbe guten Wem Essig/ laß Tag und Nacht paitzen/dar,«ach nimb von einem Gaißbock/ der nlcht geschmtten ist / ein HalbeBlut? misch durcheinander/ und brens auß/ wann mann will/ tan mansclupiiren zum Außbreunen/ darnach in der Wochen dreymahl i. Leffelvoll eingenommen.
N" 19. Für das Reissen/ ein bewehrtes Wasser/ so
von Stein und Verschleimung herkombt.
'Mlich nimb Aneiß/ oder gemeinen Brantwein/Erdbör^ Weißepappel-Wasser/jedes ein halb Seit!/n»mb 8. Loth braun Zucker,Candl/ ein^uintl Rhabarbara klein zerschnitten/ den Zuckerzerflossen/ binds ineinPmckerl/ thueesineinGlaß/ vermachswol/laß es auffeiner warmen Herdstatt stehen/ darvon Morgcnds undAbends Mp Leffel voll/ etlich Tag nacheinander genommen/ ist sehrnützlich.
n° 2O. Ein gutes Wasser vor den Sand/ Grieß undStein/ auch wann ein Faule in denNiern/ so
treibt es weg.
^Imb i6.Petersil,Wurtzen den »mttern Kern herauß/ laß es i»s. Seit! schön klaren Brunnen ^Wasser ein weil sieden/daß dieWurtzenwaichwerden /hernach würff in völligen Sud hinein/anderthalbHuintl schön geklaubte Senet, Blätter/ auch ein Citroni-Schallen/ oder einFemchl/ daß es ein lieblichen Geruch bekombt/setz es geschwind von Feuer zugedeckter hinweg so dann mncke den erstenTrunck bey dem Essen / em Glaß voll / oder esse zu Morgens ein Sup,pen/ und trincke dises Wasser.
K° 2 1 . Mittel vor Sand und Stein.
S alle Morgen durchdasgantzeIchr9- oder i o. Cronabethbör/gleichfalls zum Abend, Essen / solches bricht und mahlet denStein/ und gehet dem Menfthen / Sandweiß weg / und da der
Mensch keinen Stem hat/ so last solche Artznep kein Stem bey dem Men,
schen wachsen.
Wist du solche Astzney besser und stärcker haben / so nimb Cro-nabethbsr/d<e nicht zu neu/ noch zu alt seynd / und pmtz sie 3. Tagund Nacht im besten Wem/ alsdan nimb sie herauß / und laß wiederwohl trucken wern/ solgends laß sie auch drey 5ag und Nacht in be<
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