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Aryne^23nch.
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Für die rothe Ruhr.
sImb Aichenes Laub/ Holtz-Biern / breiten Wegrich / Chamillen /jedes i. Hand voll/klein gehackt/ in ein rothen Wein wolauß-sieden lassen/ darnach streichs auffein Parchent / legs warm überden Leib und Magen/ so stellet sichs.
N" 38- EinUmbschlag vor Undauung deß Magens/Jungen und Alten zngebrauchen indem Durchbruch
und Ruhr.
<ss>Rstlich nimb ein Semmel^Schmollen/ Stsrck/ jedes einer Wälli»«3^ schen Nuß groß/ s. oder 6. Saffranblüe/und so vil Mastix^Kernl/an dises alles ein GaißMilch/ oder in Ermanglung diser ein an,dere Milch darauffgossen/daß es wie ein Mußl wird / wann es genuggesotten/ Mten-Wermuth,Mastix-Oel in allen ein Leffel voll darzu ge-nommen/dannzwischen 2. Tüchl aussgeschlagen/ und über den Magengelegt/ doch daß es das Hertz-Grübl nicht erreiche / wann es kalt / wie,derumb warm auffgelegt/wann es wolle zu dick werden/ kan man wie,derumb ein Milch daran giessen/ und ein wenig sieden lasten/ und überle-gen/wie oben vermeldt.
5l° 39.' Magen-Umbschlag in grossen Durchbruch
^An nehme vor ein Kind ein halbe Rund, Semmel / vor ein altenMenschen aber alles doppelt / und laß 1. Stund in rothen Weinwaicken/ hernach thut man die Semmel in ein Reindl / und giestMastixmnd Kitten-Oel jedes 2. Leffel voll daran/ein gantze Muscatnußklein geriben/ 6. Nägerl/und i. Quintl Mastix klein geflossen / dises al-les wie ein Panuädl durcheinander gesotten, hernach zwischen 2. Tüchlauffgestnchen/ und über den Magen und Bauchl/ biß auff das Reich»gelegt/man kans 2. oder 3. mahl wiederumb wärmen / daß mans nichtfrisch machen darss/ last aber der Durchbruch nicht nach / kan mans wie-ber von neuen machen/man muß deß Tags 2. mahl wärmen/ so ist esschon genug/diser Umbschlag soll gar probirt seyn/ und in grossenDurch,bruchvilengeholffenhaben/ jung und alten keuchen/ daß muß manmercken/ daß man im Durchbruch den Kindern die Köchl von Umber-thumb macht an statt deß Mehl/ Mrckt das Mägerl.
5l*40.