Arynex,Buch.
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4. Noch ein anders.
Tem/dieVlüevonNußbaumenim Frühling auffgehebt/ und ge^dörtt/ deren ein Huintl schwarz etliche Tag nacheinander in war,men Wein eingeben.
5. Mehr ein anders.
'Tem/kan man eingeben eines Ducaten schwär / von der mitternRinden/ von Maulbör-Baum/ pulvmsirter in einem tauglichenWasser.
N° 6. Ein gut bewehrtes Stuck zur Blutstellung der
Frauen wann gar nichts helsfen wolt.^As Blut/ so von einem Weib laufft/ nimb und halte es auff einerHeerdschauffel überdas Feuer/daß hart und schwach wird/ stoßzu zarten Pulver/ laß die Frau trucken lecken/ auff einmal wasman zwischen 2. Fingern fassen kan/ und wann ein Kinde.'Wetherin zufürchten hat/daß das Blut zu sehr von ihr laufft/ soll man/so bald sie ge?nesen ist / die Blut-Stuck nehmen / die von ihr kommen / auff einerSchauffel wie oben geschritten/ dörren/ und das Pulver zu lecken geben/doch daß ein Frau nicht waiß/ sonsten wurde sie grossen Grausen haben/wann es ihr aber truckner zu lecken zu wider/ soll mans ihr mit rothenoder wcissen Wein eingeben/ je mehr Stahel bey der Schauffel ist/ jebesser ist es.
N" 7. EingutesPulver/wanneinFraugarzu
starckfliest.
sImb rotheKlappwRosen 14. Loth/und i. Loth Muscatnuß/ma-che solches untereinander zu Pulver/ darvon gibt man nach Ge?duncken von dem Pulver/ nach dem der Fluß starck ist/ mehr oderweniger/in TaschlkraudWasser/und wann es auff einmahl nicht hilfft/kan mansösster geben-
5l" 8. Ein anders.
sImb ein gute Hand voll Taschlkraut/ frisch oder dür:/ sieds in einhalb Wein und Wasser/ dann legs zwischen 3. Tüchern/ so warmman es leyden kan/auftdie Reyh/ wann es kalt ist/ so mach es
wieder warm/ist es aber so starck/und es sich nicht stellen wolt/ kan man
etliche Leffel voll darvon eingeben/ es hilfft.
Ee 3 N°9.