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ArynepüVuch.
15° 18. DieZeitzutreiöen.
,Uß man ober dem Knye einwerts auff die grosse Ader/ nach derLanae/ 2. Zenger^Pflaster aufflegen/man muß aber legen / daßdie Nerven nicht berührt/ sonsten wurde es grossen Schmertzenverursachen/ auch tan man die Ventosen über dieTiech hmab ziehen/istvortrefflich gut/es wird helffen/ und die Zeit darauffstarck kommen.
N° 19. Ein Sackl/wann man die Zeit nicht hat.
^Imb Eysenkrautund Blüe/ Petersilkraut und Wurtzen/ Crona/bethbör jedes 2. Hand voll/ alles klein zerhackt/ dann in weiß Li-lien-Oel geröst / und in ein Säckl so warm/ als man erleydenkan/auffdieReyen auffgelegt/ man kan es Frühe oder Abends brau-chen/ etlich Tag nacheinander.
Item: Die Wermuth-Latwerg. tdl. 58- Nun,. 13.
Item: Das Pulver. toi 108. l^um. 61.
Item: DerPurgier-Wein. lol. izz. Num. 16.17
Wann dieUeit zu vil gehet.
In disem Zustand muß man meyden alles was sauer un d scharffist/ alle harte und unverdauliche Speisin/ wie auch zu überflüs-sigen und unordentlichen Assen/ Nraut und andere bald fau-lende Garten Sachen/ von wein kunte man sich füglich enthal-ten/ meistentheils wann er gar starck/ wie auch von grosser Beswegung/und kalten Lufft/vil weniger sdll man in kalten N)asservil umbgehen.
I.
Brauche dises.
Rate ein frischAy gar gelind/darnach nimb 3. Tropffenvon ihrerZeit/ rührs in dasAy/ und gibs gleich außzutrincken.
2. Für den Blut-Gang.
Imb 9. rothe KormBlumen-Vlatl/ gieß ein Maß rothen Weindarauff/ laß ein Seitl einsieden/ nimb zu Nachts und Morgens2. Leffel voll darvon ein/ so lang biß hilfst.
z. Ein anders.
Tem^TormentillMurhen/Muscatnuß/ weisse Rosen-Blätter inWein gelegt/ und davon getruncktn.