Roch-Buch.
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außwalcken / den Model darauffdrucken / und fein nach dem Modl heraußschneiden/ darnach in einer Dortenvsann bachen/so gehen sie hoch auff/ aberman muß sehen / daß nicht braun wird / und die Glut muß unten und ödengleich seyn; will mans aber gefärbt haben/so nimbt man auß der Apothe-cten allerley Farbtücher/die weicht man überNacht in Rosen« oderZimmet«Wasser/und weicht den Tragant darein; man mag sie auch von den gebo-genen Modeln außschneiden/ so werden sie auch gar schön/ aber man mußauff Oblat legen/sie zerbrechen sonst/man mag auch von disemZeug allerleymachen/ Holchippen/ Bretzc! / und dergleichen.
457. Wie man das durchsichtige E^ß machr.WAn soll gar schönen Tragant flössen/und zimblich vil Rosen-Wasser^"darcm giesscn/daß er wolzergeht/darnach durch ein Tüchel drucken/daßer in der Dicken ist / wie gar ein dünnes Kinds-Köchel/ daß man ihn giessenkan/gar lauter; darnach soll man nehmen den schönsten dreymahl gefahrenZucker/ und darein rühren/ daß er dick wird wie Grieß«Koch / daß soll manalso stehen lassen; Wann man etwas machen will / darzu man das Eyß be-dach/ so soll mans ein Tag zuvor machen/ so zergeht der Zucker darinn/ undwann mans auffstreichen will / soll mans in ein heisses Wasser setzen / sonstlast es sich nicht gern ausreichen / man muß nicht fast rühren / sonst wirdsnur weiß und dick / und nicht spitzelet und durchsichtig.
458. Mufcayin-H.el?3elren.«-?Imb darvon/alsdann
^ lstoftt mans gröblich/ aber fein gleich/ und gantz ohne Zuqiessen / wannsgeflossen seyn0/nimbt man ». Pfund geflossenen Zucker/8. Loth Mund-Mehl/ gesiosiene Zimmet/ daß sie braun darvon werden / Muscatnuß ge-schnitten / so vil man will/ misch alles wohl untereinander/ und schlag 6.gantze Ayr darein/und mache den Taig darmit an / mandarff nicht allesauft einmahl daran giessen/ dann es bald vergossen / der Taig muß fest an-gemacht werden / darnach auft Oblat gelegt/ und nach dem Brod / oderPastellen dachen.
459. Gure Gewüry«H.ebzelren.H)Imb ein Pfund schönes Mehl / ein Pfund geflossenen gefähten Zucker /"Zimmet/Nügel/Muscatnuß/jedes i.Loth/dasGewürtz alles groblechtzerschnitten/ 5. Ayrclar/;. Ayrdotter wol abgeklopfft/ und den Taig damitangemacht/ und Lebzeltldarauß sormirt.
460. Wie man die stifsileren H.eb;elrl. machr.oAnggeschmtteneNiar.del/Pisiatzi/Zimmet/Naql/Pomerantschen^Scha-^ lenz alles untereinander/ man nimbt auch ein Ayrclar/ und klopffts feinfeimig ab / darnach nimb Zucker / und rührs unter die Ayrklar / als wie einKöchel/ und mach mtt demselben Taigl die Mandel ab/man nimbt auch
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