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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
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93
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100. Austern außgelöst / in ein Reindl im Butter mistLemonisafft geröst/oben darauff gegossen/auch ein befall darauffgelegt.

BiseS geHort alles aust ein Schüssel / schön ordentlich auffgericht / diegeselchte Fisch in die Mitten/ die andern aberherumb/ die kleine Sachenmüssen besonder in Reindl gemacht werden/außgenomen dasGeselchte kanman drey oder viererley zusamen legen / damit die Speiß von den gerauch-ten Fischen kein Geschmack bekomme / mit linden Gewürtz abgewürtzt / undvon den kleinen Sachen die Suppen zusammen/ und darüber gössen.

437. Meer-Spinnen zu kochen.PAß sie Tag und Nacht im Wasser liegen/hernach in einer subtilen Laugen^ auch Tag und Nacht/ seyndsiezuhart/ mach wieder ein andere subulsLaug/ wann sie weich genug/ legs wieder ein Tag in frisch Master/ hernachbrats im Butter/ oder Baum-Oel/gewürtz mit wenig Saltz und Pfeffer/druck Lemonisafft darauff/ und gibs.

4z 8. Hausen und allerhand andere Fisch zu mariniren.^Rstlich schneide den Hausen im Stuck eines Fingers dick/ saltz ihn recht/^-sied ihn ab in Wasser und Estig /doch daß der Essig vorschlagt / laß ihnkalt werden / lieg ihn in ein Faßl oder Weidlmg verglastet / so ojft ein Leg

Essig daran/ daß er darübergehet / wann du ihn anffdie Taffel gibst/ kanstein wenig Baumöl darüber giessen. Also kanst Hechten/ Ferchen/ Salb,ling und Schleyn machen.

4? 9 Auss ein andere Manier.^Chneid den Hausen wie oben/laß ihn ein Weil imSaltz liegen/bestreich^»hn wohl mit Oel/leg ihn auffden Rost/und brat ihn schön rößlet/da' ernicht verbrenne/ wann er gebraten/ leg ihn in ein Fa'ßl wie oben / so ojft einLeg Hausen/Muscatdlühe/Nägerl/Pfeffer/Lemonischöller/Loberblätterund Roßmarin darzwischen / diß so offt / biß das Faßl voll ist/ hernach be,giesse ihn mit Baum-Oel/schütt Wig daran/ und beschwar ihn mit et,was/oder schlage das Faßl zu / kanst ihn also behalten / oder verschicken /wohin du wilst. Also machtmans auch mit den Hechten/ Ferchen / Salb»ling/ und andern guten Fischen.

UonallerhandOachm.

44a. Runst allerhand Vogel einzupaiyen/ daß sie sichlang behalten lassen.

jRstlich muß man die Vögel sauber rupffen und putzen/ die KöpffundKrämpel absiüuel0en /unddas Ingeweid yeraußnehmen her-nach setz ein sauberS Wall« inemem Kessel oder Haftn zum Feuer/wann

das