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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
89
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Noch-Bnch.

419. Die Schildkrorren gargur zu kochen.^s>Imb dieSchildlrotten/hack ihnen Köpft/Fuß und Schweissab/dieFüst^ ^ sel aber leg etwas spätter darzu / sieds in einem Wasser so weich / biß siedieSchalen lassen/alsdann zerlegs in 4.Theil/undputzdieHautsauberher-ab/dieLeder undAyr leg fein darzu/alsdann gewürtz sie mitPfeffer/Imber/Muftatblühe/ und saltze sie/schneid einen Petersil gar klein/ strcihe ihn dar-auff/alsdann nimb ein Butter in ein Pfann/wann er zergeht/so laß ein geri-bene Semmel darin« anlaufien/so vil/daß ihr vermeynt / es gebe ein dickesSüppel/Hernach leg die gewürtzte Schildkrot darein/ rühr sie umb/daß sieden Butter fein anmmbt/gieß ein Albessuppen daran/laß sieden/und wannihrswolt anrichten/ so legt wieder ein Brocken Butter daran/ wann ihrwott/ so last die liessen Schaalen von der Schildkrotten sauper putzen/ undsetz sie auffein Schüssel/und richts darein an. Man sieds auch ab/ undmacht ein Kren darüber. So thut mans auch absieden / in Mehl einrüh-ren/ und dachen/ man lans auch in Oel dachen.

420. Blättere Pwreisen zu kochen.5WAn soll die Plateisen Tag undNacht/oder länger in einer kaltenLaugen^' weichen/ so geschwollen sie gar schön/und gehet ihnen die Haut ab/dar,nach lMmans gar schön außwaschen / ein Weil im Wasser ligen lassen / zuStucken schneiden / und ein gute Weil sieden lassen/ wie recht ist/ die Hautabziehen /und sie zerblätlen/und die Gräten herauß lösen / darnach sie in einRmndl thun/ und ein gute Arbessuppen daran giessen / und darzu thun eintöftel voll geribene Semmel im Schmallz gelöst / will man gern / kan manauch ein ZwM mit rösten/ und ein zermilten Pfeffer/ und Muscatblü he/auch ein wenig geschnittenen Petersil oder Majoran/ oder was man willdarzu thun/ und sieden lassen/ darnach ein Stuck Butter daran legen.

42,. plareisin aussNiderländisch zu kochen.ifVerbrenn die Plateisen / löse die Gräten sauber darvon/ legs in ein" Schüssel/und leg Butter darzu/ oben besträhe sie mit grün gehacktenPetersil.

422. Gespickte Schnecken.^Iede die Schnecken/putz sauber/ spicks schön mit einer kleinen Spick-^Naoei/stecks an einSpißl/ laß überbraten/daß derSpeck rößletwerde/richtsalsdann auffein Schüssel / laß ein Butter braun werden / schütt ihndarauff und druck Lemonisafft darüber.

423. Schnecken in einer Sardellen-Suppen.ANAsch die Sardellen sauber mit Wein auß/ zerstoß und treibs durch/^" vermisch mit Butter / Pfeffer und Muftatblühe / füll die abgesotteneSchnecken mit dem vermiMen Butter und Sardellen wieder in dieHa'ußl/ und brats wie gebrauchlich.

m a 424. Ge-