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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Roch-Buch.

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die durchgetribelie Suppen laß ein guten Sud thun/leg ihn auffeinSchüs,sel/und gieß die Suvpen-darüoer.

427. Gefüllte Gründet.^)Ach ein gute dicke Mandel-Mllch/ thue gute frische Grunde! darein /^"laß darinnen gehen / daß sie ein grossen Bauch überkommen / oder auchin Milchram/sied es dann in lauter guten Wein/oder bachs.428. Frischen Lax in der pohlnischen Suppen.5s>Imb frischen Lax/ bache lhn im Schmattz/nimb Zwiffel und Bpffel/thu^ ^es in ein Raindl/ gieß Wein darauff/ laß es sieden mit Zimmer und Zu-cker/mach es ein wenig sauerlet/sireiche es durch auffdengebachenenLachs/laß esauffsieden/undgibs.

409. Marinirrer Lax.5s>Imb ein Lax/ bache ihn auß in frischen Schmaltz/ nimb Essig und Wein^ ^n ein vereinten Kessel/schal 2. Lemoni/schneid sie rund/thue sie daruntermit Gewürtz/ Roßmarin/ Knoblauch / Loberblätter / saltz es/ nimb es vomFeuer/ wirffoen ^ax darein/laß es kalt werden. 6eta!<°, Orari, Lin^ua-rel!i,Q!lmd2lelli i disesallesnimbt man von den Wallischen Specerey»Handlern.

4,0. Geräucherten Lax.^Chneid den Lax/überbrenn ihn/mach folgendes Süppel darüber/nimb^-^ Wein und Wasser / laß sieden / röst ein wenig Semmel darein / auchWeinberl/ Zlbebeu/ Mandel und Zucker / gilbe?/ und laß ein wenig sieden/und gieß über den Lax.

411. GeselcheeFisch zu kochen.K>An soll Petersil-Wurtzen nehmen/ und sie in einerArbessüppen gar-"^ weich sieden/ darnach ein geribene Semmel fein groblecht in demSchmaltz rösten und darzu thun/ den Fisch muß man waschen/ daß er nichtgesalßen sey/ und in die Suppen legen/ und zurecht sieden; darnach ein gu-tes Stuck Butter/zermilten Pfeffer/und Muscatblühe darzu legen/ diePetersil Würtzel müssen vil seyn / aber man muß nicht gar vil Suppendaran machen.

412. Eingemachten Biber.H>Imbein Biber/quell ihn in Wasser/ thue ihn in ein Geschim/gieß ein^ gute Albessuppen darüber/thue Petersilwürtzel/gesaltzenen temoni/srifchenVutter/Gewürtz/und ein wenig Wein darauff/gilbs/laß es sie-den/ brenn es ein klein wenig ein/ und gibs.

4 1 z. lkitt Biber-Schweiff zu machen.^>An soll den Biberschweiff/sambt den Tatzen übersieden/biß die obere-^ Haut herab gehet/ darnach in gesaltzenen Wasser wieder sieden unge-fehr drey Stund/ bißer weiß wird / und wann er die anders Haut W / soll

in man