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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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84
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Roch,Buch.

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fpißl stecken/ und braten / und gar esst mit zerlassenen Butter / und Rosen»Essig begiessen / wann sie schier gebraten/mit Imber/ Nager!/ und Roßma«rin bestecken. Und eben also kan man ein Rutten oder Hechtel braten/alleindörffens nicht so lang im Saltz ligen/ nur wie man solH einsaltzt.

)5>z. Rurren einzumachen.^lssAn soll Arbes<SuppenineinReingiessen/ vil PetersilMurtzen da<^^ran legen / auch zernnlten Pfeffer/ und geflossene Muftatnuß / und einwenig Wein darzu thun / alles ein Sud lassen thun / die Rutten schleimen/und emsaltzen/darnach in die Suppen legen/und sieden lassen/biß genug ist/wann mans will anrichten/vil Butter daran legen.

39,. Ein Huechen oder Schäden zubraren.<A>An soll von einem Huchen oder Schäden ein schönes Stuck schneiden/"'oben neben dem Ruckgrad wohl darben lassen/je es am dickesten ist/denRuckg» ad sein langlet schneiden/in der Form eiuesBrätels/ dasselbe emsal-tzen / und an ein Spiß anstecken / mit 4- schmalen Spänlein / und mit einemSpagat an Spiß anbinden / sonsten fallts herab/ darnach sott mans feinbraten/ wie sonst ein Bratl/hernach ein S/uckButter zerlassen/ sauren Le-moni-Safft oder RoscmEss/g darein giessen/ und pfeffern/ und es immerzu begiessen/ biß schier gar hart/ wann mans zu letzten betest/ sbllmans einwenlg mtt geribener Semmel hesträhen/ und auffgrüne Blatter anrichten/und ein sauren Pomerantschen voneinander schneiden/ und darzu legen.

Z5>4. Schäden zuzurichten.<isssAn muß die Schäden in den heissen Wasser schleimen wie Rutten/und^* Stücklein darauß machen /allein den Schweiss last man einer halbenElen lang gantz / den braucht man hernach zum braten / dle Stuck soll manemsaltzen/ darnach nehmen zimblich vil Perchtram/ PettrsWKraut / undWurtzel/und ein Smnnel'Schmollen/ daran joll man giessen em Arbes-Suppen / und sieden lassen / biß alles weich wird/ und durchschlagen / undmit allerley Gewürtz gewürtzen/dle Schäden darein legen/undgilben/wanmans will anrichten/ ein guten Brocken Butter darein legen.39 s. Den Schäden-SchrveE zu braren.cmAnn er zuvor eingesaltzen ist/ muß man ihn über und über mit einem^^Faden binden/dann er sonst Msällt/und auffeinen Rostbraten/ statsmit Butter/ Rosen-Essig / und Pfeffer best» eiche« / und wann er schier ge,braten ist/ mit Zimmet und Nägel! bestecken/ und wann er gebraten ist / mitRoßmarin bestecken/ man mag ibn trucken oder in einer Suppen gedcn.

396. SäldlittF heißabzusidcn.K>An soll nehmen schöne Sälblmg/weil sie noch frisch/und nicht blöd seyn/"^ und nach ihrer Groß auffnmchen/entweder spalten/ ooerzu Stuckenmache«/oder santz lassen/ und im gesalzenen Masser fein rösch absieden/

dar,