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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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32
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Roch-Buch.

Suppen daran giessen/ und Butter daran legen / und zugedeckt/ auffeinemGlütl lassen heiß werden.

170. Ein gures Lämmernes DsmpfsBrätl.H>An soll ein hübsches Strützel Lämmernes Fleisch nehmen/ dasselbe auff^^^ dem Rost abbra'unen/ zuvor mitSaltz besprengen/darnach in ein Ha»ferl thun/ und darzu 4. Aepffelspältl von einem sauerlechten Apffel/ sieseyn grün oder dür:/und ein geribene Semmel in Schmaltz rösten/ darangiessen ein wenig Fleischsuppen/Pfeffer/ Imber und Muscatblühe darzuthun/seinzugedeckt/auffeinem Glütl stehen und dämpften lassen.

171. Ein Hünlein wie ein HasellHünlein zuzurichten.MAn soll ein Löffel voll Essig / und em halben Löffel voll Brantwein dem" ^Hünlein also lebendig in Halß giessen/ aufthencken/ und also verzaplen/und über Nacht hencken lassen / darnach rauften und sengen / und die Fuß,lein ein wenig brennen/ wann man gern will/mag man Hasel-Hüne/-Füßldaran binden / und mit Speck oder Gewürtz spicken / darnach braten/ manmags auch also in ein Pasteten einschlagen/man muß He/M Essig nehmen/denselben gewürtzen / und es damit beaMn/ und a/so mit Butter und Le-moni in die Pasteten einschlagen.

« 172. Rindfleisch ansfiLnFUsch zu kecken.H>Imb Von einem Rmo ein gutes Schweiffstuck/ und zertheils gemach /^^daßmans nicht zerschlägt/nimb Finger lang/ und Finger dick Speck/und splcks fein wohl/ der Speck muß aber wohl gesaltzen und gewürtztseyn/und spick das fein nach der Läng hinein/ nimb ein Hasen oder Kessel/ so großdas Fleisch mag seyn/alsdan laß wol sieden/das allzeit wol zugedeckt bleibt,wann das Fleisch anfangt waich zu seyn/ wirst darein em Zwiffcl vollerNagelein gesteckt / und ein Stuck Imber voneinander gebrochen/ und gro-ben Pfeffer/sein Kräuter/ als Roßmarin/Kundelkraut/drep Lorbeer-Blät«ter/ ein halbe Stund zuvor man anrichten will / man muß die Feisten dar-von jchöpffen / und hinein giessen 1. Seitlvon guten Wein / und ein halbSeitl guten Eftig/nimbSchwämelundOchsengäm /müssenklein geschnit-ten werden / und laß einsieden / daß die Suppen kurtz ist / dann richte dasFKisch sauber an/und reguliers mit dem Schwämmet und Ochsengäm.

137. Spanische Ohlie/nachdem man vil machen rviU.H^Imb -.Pfund rindernes Bauch-Fleisch/laß sieden/heb die Brüh davon^ auff, z.Schweinerne-und Hirschen'Ohrwangel die gesäubert / undhalb gesotten/ ein gerauchte Ochsenzungen gar gesotten/ geräuchertesjunges Schweinenes Fleisch halb gesotten/geräuchertes Rindfleisch halbgesotten/1. halb Pfund gesottene Cerbeladi in runde Scheibel geschnitten/2. Lämmerne Brußl halb gesotten/ ein halb gemäßen Capauner halb ge-sotten/4-Schepsene Schweifte! halb gesotten/ ein halb Pfund Ochsen,

March