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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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31
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Roch-Buch.

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i6c». Bachene Hünerund Cauben.WAnn die Hüner und Tauben zerglidlet seyn/ soll man die Beinlein wol"zerktopffen/und über Nacht inzimblichgesaltzenen Wasser legen/ dar-nach mit guten Essig besprengen/und wider ein Weilligen lassen/darnachimMehlumbkehren/undimSchmaltz dachen/ und ein schön grün Petersfil in ein heiß Schmaltz werffen/und gleich wieder herauß thun / und dar«aufflegen/ er bleibt schön grün.

16s. Ein andere Manier.VAßgantz kleine Hünel einen Sud in einer Rtndsuppenthun/zerschneids" in Stücke! / waltz in Ayrn / oder in einem darzu tauglichen Taigl / undbachs im Schmaltz/ auft dise Weiß kanst ou auch die Frosch dachen.166. Hünlein oderiunges Fleisch inAgras-Berl zu kochen.eÄt^Ann das «Hünlein sauber geputzt/ und zerglidert ist/ soll mans mit heiss^"sen Wasser überbrennen/ und in ein Rain legen/ ein Semmelschnit-ten fein gewürfflet schneiden / und ein wenig im Schmaltz rösten / Muscat-blühe/ zerstossenen Pfeffer / und ein gute Handvoll Agresberl / oder unzei-tige Weinber darzu thun / ein gute Rindsuppen daran giessen / und an diestatt sieden lassen/ wann mans will anrichten /Butterdarzu legen. Mitgrünen Albes kocht mans auch also.

167. H>ü»Uein meiner schwaryen Suppen.5WAn soll das Blut von einem Hünlein/ oder von mehren / in Wein oder"CM aufffangen/das Hünlein zerglidern/und in heissen Schmaltz ah«brannen / darnach in ein Häferlthun / und ein saubern Apffel klein hacken/im Schmaltz rösten / mid ein wenig geribene Semmel darzu > daran giessenWasser/ Wein/ Essg/auch das Blut/ und sieden lassen/ darnach darzu<hun Pfeffer/ Zuck«r/ Zlmmet und Nagerlstup.

168. Ein gmes Essen von Gebern.<^>An soll Hüner- Kälberne- oder Lämmerne Leber klein hacken / sanibt^^zimblich vil Capaun- oder anderer Faiften /und einer geweickten Sem,melschmollen in obere Milch/ und2.Ayrdotler daran geschlagen/ darzunehmen Majoran/Petersil/ Muscatnuß/ Psesser/ und ein süssen Milchram /ein Butter in einem PastetemReindl zergehen lassen/den Zeug darein gießsen/unten und oben Glut geben/so lauffts auff/und wird gar schön rogl/man muß im Reindl aust den Tisch geben. Man machts auch also voneinen Ka'Ibernen Nieren.

169. Eine gure Carabanda zu machen.<^>An soll ein hmders Biegl abbraten/ das Fleisch von den Beinlein abs^^ lösen / und klein schneiden / an dem langen Beinlein Brüt lassen/ undauffdie Schüssel legen / ein wenig mit Cssig besprengen / ein frischen Lemoni

gar klein pfeffern/und ein wenige Sup-