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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
338
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Aeyttev-Buch.

^

3. Ein Salbl/ den Kindern für die Hiß.

Rstlich nimb Kittcn-Kern so vil du wilst / waichs in Rosen-Was-sir/ druckden Schleim durch einTüchl/ misch darunter einerNuß groß gewaschenen Butter auß Lrdbör-Wasser/ auch ei-nen Löffel voll blau Vci^l - Oel/ ein wenig weiß Wachs/ machs zu ei-nem Salbl/ schmiere denen Kindern / so Hiß haben / das Ruckgrädiim Tag 2. oder z. mahl.

I^° 4. Für die Nacht-Hitz der Kinder.

^Ise Kranckheit wird also erkennet/daß die Kinder/wann die Nachtangehet/sehr heiß werden/ und mögen nicht schlaffen / sonimbNachtschatten/ und Felbcr-Laub / leg das Kind darein / und nicht

öffter/ als ein - oder zweymahl/ warme das Tuch/ daß du es mchtzu kalt

darein legest/es hilfft.

55" 5. Em anders

lImb Nachtschatten-Waffer/und netz ein Tüchl darein/einer Hands? breit/ daß es dem Kind gleich zwischen die Schultern gehet/undleg ihms zuNacht zwischen dieSchultern/es ist bewahrt.

6. Ein anders.

Annehme ?. oder mehr glüende Kohlen/ lcgs in einWasser/laß siedarin erlöschen/ nachmahls wasche das Kind am gantzen Leibmildem Wasser/ ist fast gut.

7. Noch ein anders.

Tem/wann ein Kind heiß ist/so gib ihm 4. Löffel voll Nachtschat-ten- und Vraunellen-Wasser durcheinander vermengt ein.

N°

N

,1°

N°

Zann die Minder Ntz^Glättern aussder

Zungen haben / und im Halß wund seynd.Kan dises gebraucht werden.

1.

^Imb ein Hand voll Salve-Blätter / ;. Schnittlein Finger langSpeck/der nicht schmirckelt/ 2 Löffel voll Honig/ kochs mitein-ander/ daß der Speck halb gesotten ist / gib dem Kind ein Stückt

in Mund mit der Suppen / heylet auch denen Kindern den verhaltenen

Schleim an der Brust.

N° 2.