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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Aryne^Vuch.

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2. Wann die jungen Kinder auffder Zungen/ und

im Mund weiß werden.

Imb Braunellen-Wasser/wie auch frisches Wasser/ laß durchein-ander warm werden/ waiche ein saubers Tüchl darein / wisch demKind das Zunge! ab mit solchen Wasser.

annein Wnd nicht härmen kan.

i. Brauche dises.

N°

Imb ein MesseripiH Süßßolß-Pulver / und gibs in einem Löffelvoll Petersil-Wasser ein/ es HM alsobald.

^l° 2.

Ein anders.

N

Ittere Mandel und Pfersich-Kern / von jeden 12. und 4. LothWnnbörl/ zerstosse alles wohl durcheinander/ seyhe es mit ge-sottenen Wasser durch ein Tuch wie ein Mandl-Milch / und gibszu trincken.

K° 3. Ein anders.

Tem / wann man einen Sand im Harm splihret / nur mit Gold-Rosen»Wasser geschmieret / und gebrenntes Hirschhorn in dasTrincken gelegt.

4- Mehr ein anders.

Rate ein Zwiftl - Ha'pel / und fchneids nach der Fwerch / nimb einsolches geschnittenes Zwiftl «Ring! / stecks dem Kind an dasRöhrl ist eines zu wenig/steck 2. daran/ sokombt es dem Kind/ist es ein Mckgdl/ so thue es in das Leibl-

^l° 5. Noch ein anders.

Tem/ nimb das gelbe Gretzel / oder Kraut / so oben an der Rübenherauß wachst/ die man im Keller im Sand haltet / siede dassel-be Kraut in Wasser waich/ legs dem Kind zwischen zwey Tüchlauffdie Reyhe/ so härmt es gewiß.

Uu 2 Mann