Aryne^Auch.
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89. Etn anders.
lTem/dieSpünzu vertreiben/ so bindet man einem Weib einenHasen-Balg mit wild Ba'ren-Schmaltz angeschmiert/ zwischendie Schultern auff/ der Hasen - Balg muß 4- Bandl haben/ mitwelchen man ihn anbinden thut. .
55° 90. Für zersprungene Wärtzen.
^Imb March von Kälber-Füssen/ und Capauner-Schmaltz/laß zer-? gehen/ wann das Kind getruncken hat/so schmier die Wckrtzen.
91. Ein Salben für die Kindlbetherin / so die Wär-tzen auffbrechen/oder offen seynd/daß sie nicht säugen können/oder/ö em schwangere Frau offene Wa'rßen hat/ womitich mir selbstengeho/ffen.^Imb schsn weissen Tragant / so vil du zwischen;. Fingern fassenkanst/ und so vil Kitten-Kern/ als deß Traganten / gieß Rosen-Wasser darein/ und laß waichen/ biß das Wasser dick wird/ dannso nimb ein halbe Maß guten Milch - Ram / siede ihn so lang / biß esSchmaltz gibt/ styhe das Schmaltz herab/ weil es noch heiß ist / nimb ge-schwind emen Brocken/wie emeWaUische Nuß groß/ Fladen «Honig/mit Wachs und allem/ den Tragant mit dem Kitten-Kern-Schleim / so.durch ein Tuch gedruckt/ vermische alles unter das Schmaltz vom Milch-ram/ ein ganHe Stund lang ttop/ss/ /ö wird ein gantz weisses Salbl/streichs aussein Tüchl/ und /egsüber dieWarßm/ so dasTüchl trucken/muß man dasselbe mit dem Sälbel wieder überstreichen / und überlegen /so das Kind getruncken hat / so legt mans geschwind auff / es könnensschwangere Frauen Morgens und Nachts brauchen/ so bricht die Wa'r-tzen nicht auff.
N° 92. Wienach der Niderkunfft sich zu verhalten.
!,E lcknger man nach der Niderkunfft kein Wasser trinckt / je besser istes/ sondern nur gute Hünner-Suppen/je besser thut sich der Leibaußreiuigen/ und außheylen/ wann man aber Wasser trincket / somuß man dises trincken/ wie hernach folget/ man befindet sich wohl dar-ben/wann es gleich nicht wohl schmecket / so ist es doch gesund / undreiniget hübsch auß.
Maunimbt Graßwurtzel/vuß die HM und das Unsaubere hinweg/wasch sie sauber auß/ schneide sie Glied-weiß/ wie es die Graß - Wurtzel
hat/