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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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246
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H46

Aeyne^Buch.

^° 8 2. Ein anders die Spün zu bringen.

MMAnn einer Frau die Spün verläufst / so lege Veigl - Wurtzen insMW Trincken.

^l° 8 3 - Wann die Ameln wenig Spün haben.

»A sollman nehmen Kimme!/so vil man zwischen 2. Fingern fassentan/ und so vil Fenichl und Chamillen - Blüml / was man mit ?.Fingern fassen kan / und ein Löffel voll Haber - Körner / in einSeit! ungesaltzener Suppen sieden lassen / bey einer Viertelstund / bißdie Haber - Körner auffgeschwellen / alsdann alle änderte Tag zuMorgends und Abends / jedesmahl den halben Theil zu trinckengeben/ das mehret die Spün/ zertheilet die Bla'hungen/ und ist gutfür die Wind.

N° 84. Ein anders.

^Tem / siedet Waitzen in einer Mich/oder in einer Rind-Suppen/daß sie weiß davon wird/ undihrdarvon zu trincken geben / istgar gut.

85. EinnFvaumvil Spün zu machen.

^An nimbt grünen Fenichl / siedet den in Wein oder Milch / und zuMorgens getruncken.

86. So ein Amel ihre Zeit bekommen / soll man

sieden dise Suppen.M soll nehmen Chamillen-Biüml/so vil man mit 4. Fingern fassenkan/ auch so vil Kimmel in einer Hümr«oder Rindsuppen siedenlassen / so lang als ein lenes paar Ayr siedet / Abends und Mor-gens darvon getruncken/ das befördert ihre Zeit / und macht / daß dieKinder kein Reißen bekommen-

n° 87. Ein anders. '

;Tem / so nimb eine gute Fleisch - Suppen / gieß mit Baumöl wohlab/ und laß trincken/ stillet das Reisten.

88- Die Spün zu treiben.

Aem/nimb Wachtel-Schmaltz/schmiere dich hinten abwerts dar-mit zwischen den Schultern,

N° 89'

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