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Aeyne^Buch.
^° 8 2. Ein anders die Spün zu bringen.
MMAnn einer Frau die Spün verläufst / so lege Veigl - Wurtzen insMW Trincken.
^l° 8 3 - Wann die Ameln wenig Spün haben.
»A sollman nehmen Kimme!/so vil man zwischen 2. Fingern fassentan/ und so vil Fenichl und Chamillen - Blüml / was man mit ?.Fingern fassen kan / und ein Löffel voll Haber - Körner / in einSeit! ungesaltzener Suppen sieden lassen / bey einer Viertelstund / bißdie Haber - Körner auffgeschwellen / alsdann alle änderte Tag zuMorgends und Abends / jedesmahl den halben Theil zu trinckengeben/ das mehret die Spün/ zertheilet die Bla'hungen/ und ist gutfür die Wind.
N° 84. Ein anders.
^Tem / siedet Waitzen in einer Mich/oder in einer Rind-Suppen/daß sie weiß davon wird/ undihrdarvon zu trincken geben / istgar gut.
85. EinnFvaumvil Spün zu machen.
^An nimbt grünen Fenichl / siedet den in Wein oder Milch / und zuMorgens getruncken.
86. So ein Amel ihre Zeit bekommen / soll man
sieden dise Suppen.M soll nehmen Chamillen-Biüml/so vil man mit 4. Fingern fassenkan/ auch so vil Kimmel in einer Hümr«oder Rindsuppen siedenlassen / so lang als ein lenes paar Ayr siedet / Abends und Mor-gens darvon getruncken/ das befördert ihre Zeit / und macht / daß dieKinder kein Reißen bekommen-
n° 87. Ein anders. '
;Tem / so nimb eine gute Fleisch - Suppen / gieß mit Baumöl wohlab/ und laß trincken/ stillet das Reisten.
88- Die Spün zu treiben.
Aem/nimb Wachtel-Schmaltz/schmiere dich hinten abwerts dar-mit zwischen den Schultern,
N° 89'
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