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Aryney-Ruch.
>s° 22. Zur schwären Geburt.
Eyfuß in einem Wasser gesotten / leg es mit dem Kraut warm
über den Nabel / und bey beeden Füssen / zwischen das Ge-burth - Orth übergeschlagen / fördert wunderbarlich die schwäreGeburt.
55° 23. Wann eine Frau nicht gebühren kan/ obschon
das Kind vierfach ligt.
^Imb weiß und graue Sonnabend-Gürtel/ Saturey/ jedes eineHand voll/dises alles in Wein gesotten/dem Weib in das linckeKnye gebunden/ wann das Kind genesen/ so muß mans inAugen-blick widerumb wegthun.
N° 24. Mn anders.
^An nehme Fopffen/den man zum Bier braucht/laß in einem wohlverdeckten Hasen sieden/ schütt den mein Sckckl/ balge ihn auß /und lege ihn auffden Bauch/sttze sie auffden Kinder-Stuhl / bck-
he sie mit den vorgeschnbenen Krautern/ schmiere dieLendundWaich/
mitwaißAlien-Oel.
25. Wann eine Frau die Wehe verliehrt.
Treich Hasen - Schmaltz auffein graues Papier / mach es unge-fehr/ als der Frauen Schaitl ist / bey 2. Finger breit / und leg esauffdie Schaitl.
26. Ein anders.
M nimbt Peter/?l-Kraut/ samöt der Wurtzen / stoß wohl zwischen2. Steinen/ legs der Frauen zur Geburt-Arbeit / eben auch auffdie Schaitl / so machts der Frauen Wehe genug/ und gib ihr dasKrckutlindieHand.
N- 27. Wann einer Frauen die Wehe nicht recht ge-hen wollen.So rauche sie mit gelben Veigl / alsobald gehen ihr die Wehe.
28. Ein anders.
»Olt ihr die Frau bald gebckhren machen/ so nehmt 7.Pappel-Blcktter/und bind es der Frauen auff den Diech / oder Fuß/ sokombt sie bald nider.
N° 29.