Atyney-Buch.
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N° i». Ein anders.
Tem/nimb 5. oder 6. frische Ayrklar/ thue es in ein zinnerne Schüs-sel/ nimbeinegantzeMuscatnuß/Gewürtz- Nckgel / Mastix/ stoßes alles klar/thue es unter die Ayrklar/setz es auffein Glütl/ undlaß es zusammen lauffen/man muß es alleweil rühren/damit es gleich zu<summen laufft/ alsdann gieß 2. Löffel voll Kinder - Balsam darunter/nimb eine Hanff-Reisten/ die muß man voneinander ziehen/ daß es breitwerde/ alsobald warmer auffstreichen / und also über den Bauch legen /die Schnittl vom Rindfleisch in einem Malvasm gesotten / gewürtzt/stcirckt auch das Kmd.
N° 19. Wann eine Frau über die Zeit/das ist/zu lang
zum Kind gienge.
«ss^Annimbt Wermuth/Wohlgemuth/Sonnabend-Gürtel/ undAb-I^^ ruten/laß zugedeckter wohl in einem Wasser sieden/ auffcinTuchauffgestrichen / darnach über den Bauch und Lenden gelegt/sokombt das Klnd/erlediget auch die Frau vom todten Kind/nach der Ge-burt aber solle man gleich das Pflaster weg thun.
n° 2O. Ein Dunst / wann sich dieMutter bey einer
Frau nicht öffnen will/ und doch Zeit zu der Ge-burt ist.
^Imb Chamillen / Ka'ßpappel und Rub-Schauer / stede es inWasser wohl zugedeckter / wans waich ist / so schütte ein Kuh-Milch darauff/ laß nnt sieden/ hernach unter den Leib gesetzt / daßihr der Dunstin den Leib gehe / dises hat ein gute Hebam gebraucht de-nen Weibern.
N° 21. Ein Dunst zu der Mutter/ ist gut/ befördert
die^Wehs.
M nimbtMutter-Kraut/Frauen-Bla'tter/ Melissm/ Chamillen/' eines so vil als deß andern/ thue es in ein Hasen / laß zugedecktereine Weil sieden thue es in ein Schaffei / stell es unter die Frau /laß den Dunst wohl an sie gehen, aber ohne Noth soll man kein Dunstbrauchen/ sonderlich/ wann das Kind schon hervorn ist / mach den Km-der« gar feuchte Köpff.
Gg 2 n° 22.