Aryney-Nuch.
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grossen Durst leyden / das ist ihr gesund / sie soll auff sich mercken / wielang/ oder wie offt sie es crleyden mag / die Frau soll ihr auch alle Nachtdie Füß waschen in einem warmen Wasser / darin Sonnabend-Gürtelgesotten ist/ Hitze auch Saltz auffeinem Ziegel/ und lasse die Sohlen wohlreiben an den Füssen mit dem Heisien Ziegel und Saltz/ darauffsich schlaf-fen gelegt; solche Frauen/ welche mit disem Zustand beladen/ seynd einemgrossen Kopffwehe unterworffen/ dann das Blut/das unter sich gehensolle/gehet über sich.
N° 2. Ein anders.
ß-Imb Pomerantschen- Scha'ller/ 9. Blühe Saffran / und ein wenigZucker/ thue dise Stuck in ein Seit! Wein/decks wohl zu/ daß keinDunst darvon kan < laß 2. Finger einsieden / darnach trincks feinwarm nüchtern auß/ und faste darauff.
5l° 3. Noch ein anders.
^Ege Tausendgulden-Kraut in das Tranck sambt der Wurtzen/ undtrincke Ms darvon
4. Mehr ein anders.
l^Tem / nimb Melissen - Wasser / 9. Blühe Saffran / und ein wenigZucker/ vermengs untereinander/ machswarm/ und wo es keinenrechten Fortgang hat/ so trincks.
5. Wann einer Frauen ihre Zeit lang außb/eibt.
ß,Imb rothe Pappein / weELitten-Wurtzel / jedes ein Hand voll /Kren 3. BIM/ Polley/ Saturey / Roßmarin / jedes 9. Givffel /Segenbaum/Rhabarbara/ Semtblätter, jedes 1. Loth/korber2. Iuintl/ Muscatnuß - Blühe l. ^uintl/ dise Stuck.alle zusammen inein Sckckl groblechtzerschnitten/und in 2. Maß Wein über Nacht wai-chen lassen/den Wem heiß darauffgossen/ hernach das Hckfen mit einemTaig/ oder Laim die Hafen- Deck wohl verkleben / daß kein Dampft dar-von kan/ und einen Sud miteinander thun lassen/ dann alle Tag ein hal-bes Seit! Morgens 2. Stund vor dem Essen warm oder kalt getruncken/wie man will/ wann das Ha'sen auß / kan man wieder so vil frischenWein darauffqiessen/ und wieder einen Taa. darauffwaichen lassen/ unddarvon getruncken/wann es auffeinmahl nicht HM/ so wird es gewißdas andermahl helffen.
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