AeeM'f-Nuch.
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I>l' 26. Rhabarbara-Safft zum Purgiren.
^Imb schöne frische Rhabarbara einen Viertling/ schneid solche fein?dünn und klein/in eine zinnerne Kandl gethan/ darauff Borago-^Antivi-Zigori-ErdrauchMelissen^schwartzKürschen-Lmden-Blü«He-Saurampffer-Wasser, von jedem 1. Seill gegossen /und 12. LothH.met-Wasser/ l. Löffel Aneiß zcrkmrscht/ wohl durchemcknder gemischt,und die Kandl mit Laimb gut verstrichen/ «4-Tag im Keller stehen lassen,hernach in ein siedendes Wasser gesetzt/ und so lang sieden lassen/ blß manvermcmt/daß die Krafft wohl herauß seye/ darnach kühl außgcprest/mmb 1 Pfund Zucker/ und den Safft mit Eyerklar/ wohl abgejpr,ttelt/setz sambt dem Zucker über das Feuer daß einen Sud 2 oder?, auffthue/H durch ein wollenes Tuch lauffen/ alsdann zu rechter D'cke siedenaßen/wann es erkaltet/ thue selben in em Glaß.. Gebrauck: Vondiseln einer Pcrsohn 4. oder s. Löffel voll eingeben/ emem Kind ändert«Halb Löffel voll/ einem Jährigen Kind 1. Löffel voll/ er reiniget das Ge,blüth/ und dlenet dem Magen/ Kopff/ kühlet auch dle Leber.
27. SauerampffwSafft in hißigen Kranckheiten.
On disem Kraut drucke den Safft herauß/ und mit Zucker zu einerrechten Dicke gekocht/ H w solchen Kranckhetten zum Abglessenüberauß gut- . ^ .
28. Den sauren Weinbor-Iulep zu machen.
lAn nimbt unzeitige Weinbör «Mb Egydi/die stch gleich ein wenig^areiff n lassen / von dem Stingel abgebrockt/m em stemern Mör-der ?sto?^ und den Safft über Nacht stehen las-sen / den andern Taalaß ihn durch em wollenen Sack lauffen/ em ftl-lchen Citron geÄMN/das Gelbe davon/ das WM ^mbt demJauren zu dünnen Schnitzle» geschnitten/auff em Settl Safft em hal-^nCitroni/ laß sieden/biß die Schmtzlen gar wmch werden/darnachduck es wieder auß/ doch daß das D'ckeste mcht Mltaehet von Cltrom,alsdannN ein Pfund Zucker / laß zu rechter Dlcke sieden / w,e cmen
^"9" Weinbör<Safft oder Versu zu machen.
Imb halbzeitige Weinbör/strciff es vom Stingel/und wasch vor-an/preß den SM auß/ gesyhen/ setz chn zum Feuer'n etlicheHäfen/ laß miteinander zugleich sieden/ albdann fu«t man es nach«nd nach usammen/ daß eines bleibt/ Mit emem höltzernen Löffel darne^