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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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672
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Verzeichniß

Man lasse sie, eine Viertelstunde lang, mit einemQeßel Wasser kochen, und ein ioth Sedlitzersalz

nebst

digkeit seiner Beobachtungen, machen es, meinerMeinung nach, gewiß, daß dies Mittel zu derkleinen Anzahl der größten Hülfsmittel der Arze-neykunst gerechnet werden müsse, und daß dessenhauptsächlicher Nutzen in den Krankheiten sich äus-sere, welche von Verstopfungen oder einem schar.'fcn Gift in den Säften herrühren. Daher siehtman dessen besondere Würkung in den'äusserlichenund innerlichen Verhärtungen, in den Krebsschä-den, Kröpfen, Hautkrankheiten, Flüssen, hartnäcki-gen fiiessenden Geschwüren, anfangenden Staaren,einigen Arten der Gicht,einigcn Arten der Schwind-sucht, auch sogar dem Brande, u. s. w. Ein langanhaltender Gebrauch kann nicht schaden; er stärktdie Leibesbeschaffenheit, anstatt sie zu schwächen.

Ich weiß, daß man sogar in Wien gesucht habe,es zu verschreien, und daß es in verschiedenen an-der« Städten den gewünschten Erfolg nicht gehabthabe; allein das Geschrey der Neider des HerrnStört, und die Unwürksamkeit des Mittels i»einigen Fällen, schwächen seine Erfahrungen nicht.Er hat selber erinnert, daß es nicht allemal helfe,daß es Fälle gebe, welche die Kraft der Mittelübersieigen, und daß man Naturen finde, denenes zuwider zu seyn scheint. Wo ist aber ein Mit"tel, das nicht eben diesen Bedingungen unterwor-fen ist? Muß man sich also wundern, wenn es nichtallenthalben angeschlagen? Die Beschaffenheit desMittels, welche anfänglich nicht genug bekannt ge-wesen, indem die Pflanze nicht hinlänglich bezeich-net worden, die Stärkt der Krankheit, die Natur

bei