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der Arzeneymittcl.
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No. 58>
Gne Unze Graswurzeln, und eben so viel
Wegwartwurzeln l^Kaclic« Zraminiz Lc dicliorii).
Man
Gattung, verursachten Zufälle, hatten aemacht,daß man dieses Mitte! verabsäumte und überhauptjede Gattung des Schierlings als eine Pstanzeansähe, die nur Böses thun könnte. Vor einigenJahren aber zog Herr H»ryn Störe, IhrerKayserl. Majestäten Leibarzt, den Schierling ausder Vergessenheit, worin er unverdienter Welse lag.Durch die unbestimmten, in den Werken einigerAerzte zerstreuten Anzeigen geleitet, und von derBegierde beseelt, grausmien Uebeln, gegen welcheman noch kein kräftiges Mitte! hatte, abzuhelfen,fieyg er an, dieses Mittel selber in so kleinen Do<sei» einzunehmen, daß es ihm nicht hätte schadenkönnen, geseht daß es auch ein Gift gewesen wäre;«llmählig nahm er mehr; endlich, nachdem er Ge-wißheit erlangt, daß es nicht schaden konnte, gab eres den Kranken, die mit verhärteten Geschwülstenund dem Krebs behaftet waren, indem er mit kle«ncn Dosen anficng, und nach und nach stieg, bis erst> weit gekommen, daß «r täglich über ein Loth,ohne irgend einen Nachtheil und mit merklichemErfolge, geben konnte. Seine ersten Versuche wa>ren nngemein glücklich. Er hat sehr viele Verhär,tungen und Krebsschäden Zeheilet, die von den ge-schicktesten Aerzten schlechterdings für unheilbarer«kläret worden, und wogegen alle Mittel nichts ans»gerichtet hatten. Nachher hat er es in andernrebellischen und hartnäckigen Krankheiten gebraucht,und ebenfalls sehr große Würkungen verspüret.Bie Anzahl, die Charaktere und die Glaubwür-digkeit
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